Zu zweit läuft's besser.

In 16h rund um Berlin – der Mauerweglauf 2016

In 16h rund um Berlin – der Mauerweglauf 2016
17. August 2016 Marek

Von Prenzlauer Berg bis Sacrow

Henrik: vom Start bis Km 90,7

Das Rennen war eigentlich schon beendet, bevor es angefangen hatte. Am Vorabend um 23:00 Uhr kam ich nach einer chaotischen Anreise in Berlin an und durchsuchte gleich den Startbeutel, den mir Stefan (danke!) ins Hotel gebracht hatte. Wo ist der Zeitnahmechip? Im Beutel jedenfalls nicht. Marek hatte ihn auch nicht in seinem Beutel. Nach einer kurzen SMS-Konversation mit Orgachef Hajo begrub ich sämtliche Hoffnungen auf einen Start: Marek hatte übersehen, dass der Chip bei der Startnummernausgabe an einem separaten Stand geholt werden musste. Ohne Chip keine Zeitnahme. Und ohne Zeitnahme kein Mauerweglauf. Wir waren ziemlich down. Dann die erlösende Nachricht von Hajo zwanzig Minuten später: er hatte den Zeitnehmer aus dem Bett geklingelt und der Chip läge am Start bereit. Die emotionale Achterbahn hatten wir also bereits am Vorabend einmal abgefahren.

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Die Nacht war kurz, aber jeder Läufer kennt das. Der Körper ist müde, aber der Geist steht schon an der Startlinie und scharrt mit den Hufen. Ich lief mich schon warm ins Cantianstadion, um rechtzeitig Chip zu holen und den Start der Einzelläufer um 6 Uhr zu sehen. Ich plauderte noch mit einigen Bekannten (Ulf, Andreas, Uwe, Stefan…), schoss Selfies und dann traf auch schon Dirk ein, der allen Ernstes für die gesamten 161,9 Km unsere Radbegleitung sein wollte. Ich fragte noch sicherheitshalber, ob er sich das wirklich antun wolle, haute mir noch eine Semmel vom Starterbuffet rein und schon ging es los. Zum Glück blieb keine Zeit, um großartig zu überlegen, auf was wir uns hier heute eingelassen hatten. Ich war selten so entspannt am Start. Ein gutes Zeichen?

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Eine Gruppe blieb auf den ersten paar Kilometern halbwegs zusammen und wurde spätestens an der nächsten roten Ampel wieder zusammengeführt. Ich blieb bis zum Brandenburger Tor bei Hugo und Ulf, die jeweils den Startläufer für eine Viererstaffel stellten. Die Sonne ging auf und es war ein erhebendes Gefühl, durch die noch schlafende Stadt zu traben. Am Brandenburger Tor setzte ich mich etwas ab und griff einen Stein der Mauer. Wir bauten die Mauer Stein für Stein ab und trugen diesen durch das Tor – was für eine geniale Idee vom Orgateam! Dann ging es zügig weiter Richtung East Side Gallery und zum Checkpoint Charlie. Hier wurden die Läufer durch das Asisi-Panorama geleitet. Wer es ganz gemütlich anging, konnte die Aussichtsplattform besteigen. Diese Zeit gönnte ich mir nicht. Überhaupt, mit unter 5:30 min/Km war das Anfangstempo viel zu hoch. Aber es war noch kühl und bei der einsetzenden Wärme würde ich sowieso Tempo rausnehmen müssen. Dirk rechnete schon hoch – nach lächerlichen 90 Minuten Laufzeit. Die Show hatte noch gar nicht richtig angefangen.

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Der Weg durch Kreuzberg und Neukölln war kurzweilig und gut zu laufen. Ich machte schon mein Ding, ein einziger Staffelläufer überholte mich. Dirk unterhielt mich mit Anekdoten seiner vier Teilnahmen beim Transalpine-Run. Am Teltowkanal übernahm er meinen Trinkrucksack – eine enorme Erleichterung war das. Wir liefen nun schon an der Autobahn raus aus der Stadt und überholten hier schon viele Einzelstarter. Für die Staffelläufer war das natürlich motivierend. Marathonlegende Sigrid Eichner war ebenalls darunter. Und ein sehbehinderter Läufer der Inklusionsstaffel flog mit seinem Guide vorbei – wow! Die Sonne knallte nun zunehmend auf den Asphalt und deutete an, dass das Kinderschminken nun langsam beendet wäre. Wir näherten uns der 30 Km-Marke. Am VP U-Bahnhof Rudow war kräftig Betrieb. Hier mischte sich schon das Samstagsvormittageinkaufspublikum unter die Läufer. Joey Kelly gab Autogramme und ich habe es nicht mal mitbekommen. Ich begann, mich bei jedem VP komplett nasszumachen. Leider war ich nach zwei weiteren Kilometern wieder trocken.

Schnappschuss von Gerald in Rudow

Trotzdem wurde es nicht die Hitzeschlacht. Eine leichte Bewölkung sorgte zumindest teilweise für Schatten und auch die Strecke bot in den Waldpassagen immer wieder schattige Passagen. Aber trotzdem musste ich dem hohen Tempo langsam aber sicher Tribut zollen. Ich wollte erstmal bis zur Marathonmarke kommen und dann weiterschauen. Zwei Becher Cola an jedem VP und die übliche Show mit dem Nassmachen – es wurde trotzdem zu schnell zäh. Den Marathon lief ich bei etwa 3:55h durch, aber der erste Tiefpunkt kam jetzt. Ich ließ mich durch eine recht sonnige Passage in Marienfelde beeindrucken und legte die erste Gehpause ein. Eine entscheidende Passage. Beim Km 46 flog plötzlich die Anni plaudernd mit ihrer Radbegleitung vorbei – ich war angeschossen. Dirk war auf diese Situation vorbereitet, er ist halt ein Sportsmann durch und durch. Er beruhigte mich, bat mich, mir beim nächsten VP extra viel Zeit zu nehmen und ließ mich auch ein paar Kilometer für mich allein. „Die kochen alle nur mit Wasser“ war sein Kommentar, als die nächste Zweierstaffel noch vor Km 50 überholte.

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Wir setzten uns als nächsten Meilenstein den Wechselpunkt der Viererstaffeln in Teltow auf dem Sportplatz bei Km 59. An die Passsagen durch Marienfelde und Lichtenrade habe ich keine Erinnerung. Das Durchschnittstempo näherte sich nun der 6 min/Km-Marke. Ich merkte mit jedem Schritt, wie sich eine schöne Blase unterhalb meines rechten Fußes entwickelte. Nein, ich würde nicht anhalten. Was war ich froh, als wir nach unendlich langen Kilometern endlich in Teltow waren. Trotzdem hielt ich mich nur ca. drei Minuten auf. Eine halbe Banane und zwei Melonenstücke runtergespült mit Iso und Cola und schon war ich auf der anderen Straßenseite am Zeppelinufer. Das Einkuppeln nach einem VP wurde jetzt immer schwerer.

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Bis zum nächsten VP bei Km 65 war es zäh wie Kaugummi. Der rote Bereich war längst erreicht. Ich überholte Gerda von der Twitterlauftreff-Viererstaffel, die irre schnell angelaufen war. Da musste ich mich richtig ranarbeiten. „Du bist von allen Läufern, die hier zu sehen sind, der Schnellste“ – Dirk versuchte mich zu motivieren. Rüber über die A115 mit Blick auf den ehemaligen Zollhof Dreilinden und nun begann ein 6 Km langer leicht abfallender, schattiger Waldweg – ein Träumchen. Ich bekam Nasenbluten, was wir aber durch von Zuschauern erschnorrte Taschentücher schnell in den Griff bekamen – bis zum VP Griebnitzsee lief ich mit Taschentuch in der Nase. Es „lief“ in diesem Abschnitt wieder gut und die 70 Km-Marke hat mich etwas beruhigt. „Nur noch so ein Halbmarathon“ – es war wirklich nicht mehr weit!

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Aber was hilft es, wenn die Beine nicht mehr wollen und jeder Schritt weh tut. Langsam machten die Oberschenkel „zu“, auch wenn ein Krampf nicht in Sichtweite war. An den VP 12 an der Gedenkstätte Griebnitzsee habe ich keine Erinnerung. Wir waren schon in Potsdam und arbeiteten uns zur Glienicker Brücke vor. Ein historischer Ort, den ich gerne mehr genossen hätte. Dirk telefonierte mit Marek und rief zu mir „wir führen!“. Mein Kopf brachte nicht zusammen, wie das gehen sollte. Aber egal, es beflügelte mich und ich stürzte mich den Weg runter, als käme gleich unter der Brücke der Zieleinlauf. Lange hielt das Hoch leider nicht an. Der schöne Uferweg bot ein paar Bodenwellen – nach 75 Km der gefühlte Col du Tourmalet. Ich wechselte immer wieder ins Gehen. Es ist eigentlich ein grausames Treiben. Der Körper schreit permanent „ANHALTEN!“ und nichts hätte ich lieber getan, als diesem Wunsch nachzukommen. Aber der Kopf zieht am anderen Ende des Seils. Wir waren acht Stunden unterwegs und die Gedanken spielten verrückt. An der Meierei beim Km 79 gab es Bier – oh nein, jetzt keine Experimente mehr. Und zum Glück gibt es keine Bilder mehr bis zum Wechsel.

Bis Krampnitz, wo es lange auf der B2 auf dem Radweg langging, ging es mir schlecht. Was sind schon noch zehn Kilometer? Eigentlich eine Lachnummer. Dirk versorgte mich mit zwei Gels und fuhr nun permanent vor. Und dann standen wir schon vor meinem letzten VP an der Försterei. Das letzte Mal abgekühlt, vor uns lag eine schattige Straße – ich nahm alle Körner zusammen und rannte die Straße mit gefühlten 4 min/Km runter (es waren tatsächlich nicht mal 5:30 min/Km). Ein Radler hatte seinen Blaster an und fuhr einige Minuten neben mir – das war Musik in meinen Ohren und Füßen. Es war das Hoch vor dem Ziel, das man körperlich nicht erklären kann. Runners High? Rechts in den Wald und auf den Trail, vor lauter Übermut sprang ich über den querliegenden Baumstamm. Knapp am Krampf vorbei! Dirk kommentierte lapidar „du läufst ja wieder“ und ich konnte schon wieder drüber lachen. Am Eingang des Schlossparks wurde mir schwindelig, aber auch bewusst, dass es gleich vorbei sein würde.

Ich überholte Einzelstarter Heiko (erst jetzt!) und klopfte ihm auf die Schulter, brachte aber keine Worte mehr über die Lippen. Die Uhr zeigte Km 91 an und endlich sah ich den Schlossturm. Tatsächlich überholte ich noch ein Zweierteam 200 Meter, bevor Marek übernahm. Was für eine Erleichterung. Ein unbeschreibliches Gefühl, endlich stehenbleiben zu können. Ich hatte keine Ahnung, wo wir lagen und war im ersten Moment enttäuscht von den 9:23h, die auf der Uhr standen. Aber eigentlich war mein Hirn nicht mehr in der Lage, 1+1 zusammenzuzählen. Marek gabe mir seine Rettungsweste, Lampe und Trinkflasche, die eigentlich Dirk übernehmen sollte. Überhaupt, wo war er eigentlich, der Dirk?

Die Julbo-Sonnenbrille hat mich über 91 Km beschützt – gibt es bei http://www.smartbuyglasses.de

 

Von Sacrow bis ins Ziel auf kleinen Umwegen

Marek: Km 90,7 bis Km 161,9

Gebannt verfolgte ich noch am frühen Samstag Morgen den Live-Ticker mit den Zwischenzeiten aller Verpflegungspunkte. Nur konnte ich unsere Startnummer nirgends entdecken. Während alle anderen Staffeln an jeder Zeitnahme gemessen wurden, fehlte unsere Zeit komplett. Dabei hatte Henrik doch unseren Chip vor dem Start noch rechtzeitig erhalten? Was tun? Einen Kontakt zur Zeitnahme hatte ich nicht. Glücklicherweise fuhr Stefan gegen 11 Uhr in den Start-/Zielbereich im Jahn-Sportpark und erkundigte sich dort nach dem Problem. Anschließend rief mich eine sehr freundliche Dame an und lies sich das Problem schildern. Auch an der zentralen Kontrolle waren wir nirgends gezeitet. Ob denn der Chip blinke, sollte ich in Erfahrung bringen. Nur weder Henrik noch unser Radbegleiter Dirk Nanni waren zu dem Zeitpunkt per Telefon erreichbar. Nur kurze Zeit später dann die Entwarnung: „Es fehlte noch ein Haken bei euch“. Und wir waren wie von Geisterhand plötzlich mit von der Partie! Da waren bereits 58km absolviert und Henrik war schon fast 6h unterwegs!

In der ganzen Aufregung vergaß ich sogar, mich zu stärken, wollte ich doch schlappe 71km unter meine Füße nehmen am Nachmittag. Zum Glück erinnerte mich Britta daran und ich schaufelte mir noch einen Berg Nudeln hinein, bevor ich mich in Richtung Potsdam zu Schloß Sacrow aufmachte – dem Wechselpunkt nach 90,7km. Ich hatte schon Panik, zu spät anzukommen und suchte etwas verzweifelt den Wechselpunkt. Nach etwas Fragerei fand ich diesen aber und zog fix meine Laufsachen an. Hier warteten schon einige bekannte Gesichter, so dass wir uns die Zeit mit etwas Small Talk vertreiben konnten. Alle klebten mit den Smartphones an dem Live-Ticker und jede kleine Veränderung wurde sofort an weitergegeben. Mir ging es nicht wirklich gut in diesen Stunden. Die Sonne brannte ordentlich und ich hatte selten vor einem Wettkampf solch eine Versagensangst. Es lag wahrscheinlich daran, dass man im Team immer unter besonderem Druck steht, die Leistung der anderen nicht zu schmälern. 90km am Stück laufen – das war für mich immer noch ganz schwer vorstellbar. Und der Druck war zweifelsohne da, auch wenn wir uns diesen partout wegreden wollten vorher.

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Dirk rief mich bei km80 an und berichtete mir, dass Henrik noch läuft, ein Tief hatte und gerade dabei war, sich wieder aufzurappeln und zu erholen. Ich schnappte nach Luft. Zu diesem Zeitpunkt lagen wir sensationell auf Rang 3. Ich konnte förmlich mitfühlen, was Henrik bei diesen letzten Kilometern durchmacht. Und blickte auf der Bank in Richtung der Lichtung, von wo alle Läufer heraustraten und zum Verpflegungspunkt gingen:

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Die erste 2er-Staffel beim Wechsel waren die pfeilschnellen Damen von Runletics – Anni und Julia. Anni lief die 90km sensationell in unter 9h. Mit Julia unterhielt ich mich eine ganze Weile vorher und natürlich wollte sich niemand den Favoriten-Schuh anziehen. „Du bist ja eh schneller als ich.“ Oder: „So weit bin ich noch nie gelaufen.“ Ich nahm mir trotzdem fest vor, nicht auf die anderen zu schauen und mein Rennen zu laufen. Als ob das immer so einfach wäre!

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15min später schickten die Borderliner ihren 2. Mann auf die Strecke. Wieder sah ich wehmütig hinterher, wann würde Henrik wohl eintreffen? Es musste so verdammt hart sein in diesen Momenten. Nichtsahnend, dass er die letzten 5km in unter 6min/km absolvierte, erwartete ich unseren radelnden Ultra-Marathoni Dirk und wollte ihm meine Weste, die Stirnlampe und eine Trinkflasche überreichen. Dirk kam aber nicht. Dafür tauchte plötzlich Henrik aus dem Wald auf! Völlig ungläubig über diese Energieleistung drückte ich also Henrik die Sachen in die Hand. Ein kurzes Foto war noch drin und ich machte mich auf den Weg, der nach 9h und 24min für Henrik endlich ein Ende hatte. Platz 3 hatte er unter großem Kampf gehalten. Nun war ich an der Reihe, dieser für mich immer noch wahnsinnigen Leistung das I-Tüpfelchen zu verpassen:

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Da Dirk nicht zu sehen war, ging ich allein auf die Strecke. Ich plauderte mit einem der offiziellen Radbegleiter und erntete oft Applaus. Und das, wo ich doch gerade 2km unterwegs war! Dieses ganze Staffel-Wirrwar war sowohl für die Zuschauer als auch die Läufer nicht so einfach zu durchblicken. Ich versuchte so locker wie nur möglich nach Gefühl um die 5min/km anzulaufen. Dass es zu Beginn gleich ein 04:30min/km Schnitt sein sollte, bekam ich bei dem ganzen Adrenalinschub überhaupt nicht mit. Dirk erreichte mich dann nach ca. 4km und „musste ganz schön keulen“, um mich einzuholen. Für mich war es am Anfang jedoch gar kein Problem, da ich genug Verpflegung „an Bord“ hatte. Trinken, trinken, trinken. Bloß keinen Durst bekommen, dann ist es zu spät. Bei Familie Pagels im Vorgarten trank ich dann erstmal einen Iso. Dirk ermahnte mich, bloß an jedem der VPs anzuhalten und mich zu verpflegen. Ich hielt mich den ganzen Nachmittag und Abend vorbildlich an seine Ansage.

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Etwas überrascht war ich, als ich nach 10km den zweiten Läufer der Borderliner wiedersah. Die Jungs hatten bis km58 noch geführt und sind in Sacrow nach 90km mit 10min Vorsprung auf die Strecke gegangen. Wir klatschten uns ab und ich zog recht mühelos an ihm vorbei. „Das war Nr. 2“ raunte ich Dirk entgegen. Auch zu diesem Zeitpunkt war ich mir total unsicher, wie das Ganze am Abend ausgehen würde. Dass wir im Dunkeln ankommen würden, stand bereits sicher fest, denn schließlich waren noch satte 60km zu laufen bis ins Ziel! Dirk skizzierte kurz die weitere Taktik: konstante 10km-Abschnitte bis km50. Dann 10k schauen, was noch möglich ist und die letzten 10k mit dem guten Willen nach Hause laufen. So einfach! Keine Ahnung, warum wir die Taktik dann später überhaupt nicht mehr überprüft hatten…

An VP18 treffe ich Markus. Er sieht sowas von entspannt aus, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass er gerade 110km gelaufen ist. Wir plauschen kurz und ich werfe ihm ein „du überholst mich eh heute noch“ entgegen, bevor ich mich wieder auf die Strecke mache. An ein paar roten Ampeln müssen wir etwas verweilen, dann wird die Strecke auch etwas schöner. Dirk erzählt mir viele Geschichten, kennt sich in der Gegend bestens aus und so verfliegt die Zeit sehr schnell. Kurz vor VP18 – dem „Eiskeller Berlins“ in Schönwalde – zeiten wir den Halbmarathon, der nach 01:44h vorüber ist. An sich keine spektakuläre Leistung, wären da nicht die schlappen 50km, die noch vor uns lagen! Es geht durch bewaldetes Gebiet, auch hier scheint Dirk jeden Winkel zu kennen und ich weiß nun, welche Strecken er früher immer in welcher Zeit gelaufen ist. Auch wenn es belanglos erscheint: Kommunikation ist unendlich wichtig, gerade in der ersten und mittleren Phase, wenn man als Läufer noch in der Lage ist, entsprechend zu antworten. Dirk macht hier einen großartigen Job und mich interessieren jede seiner Anekdoten (auch wenn ich gegen Ende nur noch wenig antworten konnte).

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Die 30km-Marke lassen wir nach fast exakt 2:30h hinter uns. Ein 5er-Schnitt, der inkl. der Verpflegungspausen noch immer viel zu schnell erscheint. Wann kommt die Rechnung dafür? Wie hart würde es am Ende werden? Während ich mir diese unheilvollen Fragen stelle, erblicke ich in der Ferne Julia mit ihrem knallgrünen Shirt. Ich hatte insgeheim gehofft, sie nicht so früh einzuholen. Es hilft nichts. Wir klatschen uns ab und ich ziehe mit einer kleinen Tempoverschärfung vorbei. Zu uns gesellt sich auch der Radler des Veranstalters, der das führende 2er-Team verfolgen soll. Wir sind etwas überrascht, da er nur mitradelt und offenbar keinerlei Kommunikation mit der Rennleitung pflegen muss. Wie sich später zu unserem Leidwesen herausstellt, kennt er zudem die Strecke nicht. Aber er hält sich dezent im Hintergrund und damit können wir uns gut arrangieren. Ich gebe noch ein paar Meter Zwischengas, bevor der nächste VP am Grenzturm in Nieder-Neuendorf (km123) ansteht und Iso und Cola auf mich warten. Essen kann ich so gut wie nichts, aber Melone und Apfelsine erweisen sich als schnelle Helferlein. Und dann geht es erstmals als führendes Team auf die Piste!

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Km30-40 sind im Training immer meine K.O.-Phase. Wie würde es heute sein? Wann klopft der Mann mit dem Hammer bei mir an? Die Beine werden langsam schwerer und die Kilometer ziehen sich immer mehr. Aber muskulär habe ich keinerlei Zipperlein. Das sage ich auch Dirk, der sich darüber freut. Jetzt kommt aber zunehmend die Phase, bei der der nächste VP immer mehr herbeigesehnt wird. Bei VP21 (km38) am Ruderclub Oberhavel sehe ich Gerda und Heiko wieder. Was machen die jetzt hier? So langsam schaltet das Gehirn auf Durchzug und pumpt alle Energie ins Vorwärtskommen. Ich setze mich das erste Mal hin. Geht es jetzt bergab mit mir? Der nette Helfer begleitet mich noch bis zur Zeitnahme und kurz nach der Verpflegung rollt es wieder.

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Nachdem die 40km-Marke vorbeizieht, ist ein psychologisch wichtiger Meilenstein geschafft. Schließlich ist mehr als die Hälfte des Rennens absolviert und „nur“ noch 31km zu laufen – wir zählen runter! Dirk will die genaue Zeit beim Marathon wissen und ist völlig aus dem Häuschen, als wir nach 03:35h durchgehen. Die 5er-Pace steht noch immer.

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An einer unscheinbaren Waldbiegung erblicken wir plötzlich Caro. 2min vorher hatte ich mich tatsächlich gefragt, wann und wo sie eigentlich auf uns warten wollte. Abgesprochen hatten wir, dass sie ein paar Kilometer bis zum nächsten VP mitradelt und dann wieder heimfährt. Es sollte anders kommen an diesem Tag.

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In Frohnau wartet die Crew vom Laktat3-Triathlon-Laden:

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Ronny und Kollegen haben alles im Griff und verpassen mir noch eine Salztablette. Direkt nach dem VP folgt dann der laut Dirk „höchste Berg der Welt“. Vielleicht war er etwas niedriger als der Mount Everest, aber Caro kommt mit ihrem älteren Holland-Rad nicht mehr hoch. Dirk wählt im Gegensatz dazu die Kamikaze-Taktik und erreicht den Gipfel als erstes. Der Weg scheint hier schön neu asphaltiert zu sein und läuft sich spitzenmäßig.

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Die Dämmerung setzt langsam ein. Gegen 20:40 erreichen wir den Naturschutzturm in Hohen-Neuendorf bei km48. Mit dem Anlegen der Warnweste und dem Aufsetzen der Stirnlampe (Pflichtausrüstung ab 21 Uhr!) wollte ich eigentlich noch warten, aber die dunklen Waldpassagen lassen es nicht mehr anders zu. Beleuchtung gibt es so gut wie nirgends. Ich setze mich 5min vor den Pavillion, lasse das Rennen kurz Revue passieren, während Caro und Dirk auf dem Weg vorne warten. Ich bekomme einfach nichts zu essen runter. Und auch die Cola scheint mir immer schwerer im Magen zu liegen.

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Caro drücke ich meinen (für mich nach dem Absetzen unfassbar schweren) Trinkrucksack in die Hand. Wollte sie nicht schon längst weg sein? Nun bin ich richtig froh, dass ich den Ballast nicht mehr tragen muss. Dann stiefele ich wieder vor und lasse mir in die Warnweste helfen, schalte die Stirnlampe an und es geht weiter, diesmal in die Dunkelheit. Was würde die nächste Passage für uns bereithalten?

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Caro und Dirk fahren nun etwas voraus und lassen mich zeitweise alleine. Mir ist es sehr recht. Unterhalten wird immer schwieriger, außer ein „Ja“ oder „Na klar“ bringt man in der Phase nicht mehr zurück. Sie berichten mir, dass Britta von zuhause den Live-Ticker ständig aktualisiert und die von Caro geknipsten Bilder hochlädt. Ich spüre förmlich, wie alle mit mir mitfiebern und in Gedanken bei mir sind. Das gibt unheimlich Kraft und baut einen auf manch schweren Kilometern wieder auf. 50km passieren wir nach 04:24h. Damit ist eine weitere wichtige Etappe geschafft. Von da an ist es nur noch ein Halbmarathon. Kann die Taktik wirklich aufgehen?

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In Glienicke-Nordbahn verlaufen wir uns das erste Mal. Auch unser Verfolger aus der 4er-Staffel folgt uns. Zum Glück merken wir relativ schnell, dass wir falsch sind und brocken uns nur 500 Extrameter ein. Aber es hilft nicht zu lamentieren. Wir werden nicht die einzigen sein, denen das passiert. Die Streckenmarkierung ist aber vorbildlich und nachts sind sogar Leuchtpfeile an den Laternen angebracht. Ohne Lampe wäre es aber unmöglich, den Weg zu finden. Es gibt kaum beleuchtete Passagen, auch nicht, als es später in die Stadt geht.

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Dann kommt auf dem Weg nach Lübars wieder einer dieser Momente, die klebenbleiben: wir erblicken den Fernsehturm aus der Ferne. Alle feiern ab, als ob dieser Anblick so neu für uns wäre. Aber es ist ein verdammt wichtiges Zeichen, dass wir uns dem Ziel immer weiter nähern. Kurz vor VP26 folgt dann nochmal ein heftiger Anstieg, den ich nur noch hochgehen kann. Es sollte die einzige Geh-Passage (außer an den VPs) bleiben. Im Dunkeln sieht man diese ekligen Passagen wenigstens nicht kommen. Und dann falle ich am nächsten VP wieder in einer der Stühle. Cola, Wasser, Iso. Alles, was reingeht. Aber viel geht nicht mehr rein. Und es bleibt stockdunkel. Ich erwarte ständig die Stadtgrenze und mehr Laternen, aber es tut sich nichts. Lange, finstere Wege, die kaum die Hand vor dem Mund erkennen lassen.

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Als 60km vorbei sind, mache ich mir erstmals ernsthaft Hoffnungen, dass am Ende des Tages alles gut ausgehen könnte. Ich bekomme die Kommentare aus dem Ticker vorgelesen und Caro berichtet mir vom Daumendrücken zuhause und im Ziel. Einen Schritt nach dem anderen, immer weiter. Nicht stehenbleiben. Der Kopf fasst kaum noch klare Gedanken. Der vorletzte VP in Wilhelmsruh ist erreicht. Wo ist der Stuhl? Dirk muss mich etwas motivieren, wieder aufzustehen: „Willst du heute 71km laufen? JA, du willst, also los, auf gehts!“.

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Ich ziehe los. Nach links, ok. Ich muss kurz anhalten, weil mir fast die Apfelschorle wieder hochkommt. Weiter. Wo bleiben die Pfeile? Keine da – verlaufen. Zurück. Die Kraft reicht nicht mehr zum Aufregen. Es ist diesmal ein guter Kilometer, der baden geht. Aber was spielt das schon für eine Rolle?

Wieder erfrage ich den Zwischenstand, wie groß ist der Vorsprung denn noch? Als mir Caro „25min“ sagt, fällt mir ein Stein vom Herzen. Das kannst du doch gar nicht mehr aus der Hand geben! Oder? Der letzte VP am S-Bahnhof Wollankstraße erscheint wie aus dem Nichts. Dirk fragt kurz: „Marek, weiter?!“, ich schnappe mir nur ein Wasser, kippe mir den Becher ins Gesicht und ziehe weiter. Jetzt kenne ich den Weg! Und wir überholen noch immer Einzelläufer. Am Ende werden es nur eine Handvoll Einzelläufer sein, die die 161km vor uns finishen werden. Auch die führende Frau muss noch dran glauben. Unter der S-Bahn durch, in Richtung Bornholmer Straße, die Brücke im Zick-Zack hoch und wieder runter. Mir schießen viele Gedanken durch den Kopf. Es rumpelt schön laut in der Baustelle unter der Brücke.

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Caro jubelt ununterbrochen und die Passanten gucken alle ungläubig, was da vor sich geht. Vor drei Wochen habe ich mit meinem Kollegen Carl noch geflachst, dass ich an dieser Stelle die letzten Meter absolvieren werde. Und was passiert genau in dem Moment? Dann sehe ich die Max-Schmeling-Halle.

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Plötzlich taucht Henrik vor mir auf. Ich hatte nicht ihm gerechnet, aber ja, ich würde es doch genauso machen. Den letzten Kilometer gemeinsam den Weg ins Ziel beschreiten. Wir freuen uns wie kleine Kinder, ich kann gar nicht abbremsen, soviel Adrenalin steckt in mir. Die letzte Kurve, dann sehen wir die beleuchtete Tartan-Bahn im Cantian-Stadion. Es geht noch einmal die 400m herum. Wir halten uns an den Händen, genießen den Applaus, als wir durchs Ziel laufen. Die folgende Umarmung ist sehr emotional und zeigt die Anerkennung für die Leistung des Bruders.

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Was haben wir da gerade gemacht? In 16h um Berlin gelaufen, 161km voller Freude, Angst, Schmerz und Glücksgefühlen. Richtig fassen können wir das immer noch nicht. Wir bekommen die „Rechnung“ mit den Zwischenzeiten, aber das ist uns in dem Moment nicht wichtig. Viel wichtiger ist, dass wir einen sehr emotionalen und unvergesslichen Tag erlebt haben, der uns für immer in Erinnerung bleiben wird. Wir sind stolz und dankbar, dass wir das erleben durften und würden gerne alle umarmen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Wir sind uns sehr wohl bewußt, dass wir ohne Unterstützung unserer Familien und Freunde niemals soweit gekommen wären.

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Der Mauerweglauf 2016 – ein Lauf für die Erinnerung an die Opfer der Berliner Mauer. Gegen das Vergessen. Vergessen werden wir diesen besonderen Tag ganz bestimmt nicht mehr.


P.S. Während des Laufs haben wir jeweils eine Julbo-Sonnenbrille genutzt. Wer auch so cool aussehen will, obwohl völlig fertig, klickt bei den Jungs von Smartbuyglasses rein. Da gibt es sogar noch ein paar Tausend Sonnenbrillen mehr.

P.P.S. Auf den 100 Meilen hat uns der Saucony Triumph ISO 2 getragen – der neutrale Komfortschuh mit Langstreckenqualitäten aus dem Hause Saucony.

26 Kommentare

  1. Bianca Meyer 7 Monaten vor

    WOW, was für eine Energieleistung, was für ein Rennen, was für ein Tag!
    UNGLAUBLICH – UNVERGESSSLICH – EINMALIG!
    Jungs, ihr seid Spitze und ich reiche euch gerne das Kühlgel beim nächsten Mal. Ja Henrik, das gute Aloe Vera Relax Gel aus Lanzarote ;-).

    • Autor
      Marek 7 Monaten vor

      Danke Chefin. Unglaublich, unvergesslich, einmalig – das trifft es ziemlich gut. Nächstes Jahr muss Henrik aber die 100 Meilen allein unter die Beine nehmen, oder?

  2. Ruben 7 Monaten vor

    Wow. Eine Phänomenale Leistung… ganz stark. Und ein sehr schöner Bericht.

    Da könnt ihr ja eurem Saisonhighlight etwas entspannter entgegenschauen – auch wenn es dort ein paar Höhenmetern mehr geben wird.

    • Autor
      Marek 7 Monaten vor

      Ein paar mehr Höhenmeter werden es sein, da hast du vollkommen Recht lieber Ruben! Wenn ich ehrlich bin, hatte ich mehr Angst vor dem Mauerweg. Liegt bestimmt daran, dass wir den TAR so entspannt wie möglich laufen wollen und uns überhaupt keinen Druck machen.

  3. Caro 7 Monaten vor

    CHAPEAU!

    UNBESCHREIBLICH! Hammergeil… Fucking Awesome! Yehaaaaaw….
    Wenn die Babys nicht geschlafen hätten, hätte ich dich noch mehr angebrüllt Marek. hehehe.

    Es war wiedermal eine Glanzleistung! Ich würde euch immer wieder supporten. Bzw. Henrik, du wohnst einfach zu weit weg. 😀

    Danke für euren Einsatz, danke das ihr Lauft, danke das ihr Vorbilder seit!

    Ich bin sehr gespannt auf den TAR!

    • Autor
      Marek 7 Monaten vor

      Ja, manchmal kommt es eben anders als man plant. Dass du uns bis zum Ende begleitest, war ja nicht so vorgesehen. War aber an diesem Tag ein wundervolles Gefühl. wenn man soviel Unterstützung bekommt. Das hast du großartig gemacht, vielen Dank dafür!

      Und Vorbilder: wollen wir gar nicht sein. Schön zu wissen, dass man damit andere zum Laufen „anstiften“ kann 🙂

  4. Martin 7 Monaten vor

    Hand in Hand durch’s Ziel? Wo hab ich denn das gleich letztens gesehen?

    Egal. Ihr Beiden seid der Hammer. Der Bericht übrigens auch.
    Ich wage zu bezweifeln, dass ich sowas jemals schaffen könnte. Ich bleib bei der Marathon Distanz. Reicht für mein Alter.

    • Autor
      Marek 7 Monaten vor

      Das haben sich die Hahner-Twins übrigens bei uns abgeschaut am Samstag Abend. Sie hatten nur Glück, dass in Rio gerade ein paar mehr Kameras installiert waren. Und nicht zweifeln Martin. Machen.

  5. Brigitte 7 Monaten vor

    WOW, kann ich nur sagen, WOW!
    Gratulation, Jungs.

    • Autor
      Marek 7 Monaten vor

      Danke Brigitte! Gleich zweimal WOW!

  6. Gerald 7 Monaten vor

    Habt ihr klasse gemacht, Hut ab vor dieser außerordentlichen Leistung. Und der Bericht ist super geschrieben, man musste richtig mitfiebern / -leiden.

    P.S. Der Schnappschuss war am VP3 (Dammweg) Neukölln/Treptow

    • Autor
      Marek 7 Monaten vor

      Danke dir Gerald. Vor deinen epischen Leistungen auf dem Rad ziehen wir ebenfalls unseren Hut. Danke für den Schnappschuss!

  7. Andreas 7 Monaten vor

    Nochmal Glückwunsch zu diesem enormen Kraftakt, aber auch zum tollen Bericht! „Ich ließ mich durch eine recht sonnige Passage in Marienfelde beeindrucken…“ kommt mir bekannt vor – nicht nur weil es mein Laufrevier ist, sondern auch, weil ich am Samstag dort ebenfalls am meisten geächzt habe 😉

    • Autor
      Marek 7 Monaten vor

      Marienfelde war wohl Euer Waterloo. Am Vormittag und über die Mittagszeit war es natürlich auch am schwersten zu laufen. Das habt ihr beide super gemeistert finde ich.

  8. Stefan aka Miguel 7 Monaten vor

    Einfach Hammer! Und was ich sehr sympathisch finde ist, dass ihr so nachfühlbar den Kampf mit dem inneren Schweinehund auf diesen Distanzen beschreibt. Wenn Marek bei den Läufen an mir vorbei fliegt und noch sportlich fair abklatscht, entsteht nämlich schnell der Eindruck, dass das ohne Anstrengung klappt und die 4er Pace aus dem Ärmel geschüttelt wird.
    Bin gespannt, wie es weiter geht und wie ihr durch die Alpen pflügt. Das wird ja dagegen ein Klacks

    • Autor
      Marek 7 Monaten vor

      Stefan, die 4er Pace habe ich erst aus dem Ärmel geschüttelt, als es schon dunkel war und mich keiner mehr sehen konnte. Denn so schnell zu laufen ist nämlich: sehr anstrengend. Mal im Ernst: wir sind ja im Ultra-Bereich noch absolute Rookies. Gerade während der Tiefpunkte (die unweigerlich dabei sind) ist der Kopf mehr gefragt als der Körper. Wenn das Paket stimmt (Kopf+Körper), hat man gute Chancen, dass am Ende alles gut ausgeht.

      Ein großes Danke für deine Unterstützung an dem Wochenende! Ich war so dermaßen nervös in Sacrow und war sehr froh, dass ihr da alle aufgeschlagen seid und die Zeit etwas schneller verging. Und an das Foto hätte ich auch nicht gedacht.

  9. Markus 7 Monaten vor

    Was für ein Start!
    Was für eine Aufregung!
    Was für eine Veranstaltung!
    Was für eine Idee!
    Was für eine Staffel!
    Was für ein Stil!
    Was für ein Sieg!

    • Autor
      Marek 7 Monaten vor

      Was für ein schöner Kommentar! Danke Markus.

  10. Din 7 Monaten vor

    Ich bin so froh, dass ich das alles miterleben durfte! Euer Lauf ins Stadion war so grandios, voller Gänsehaut. Ihr unglaublich gekämpft und diese unfassbare Strecke bewältigt. Herzlichen Glückwunsch noch einmal. Der Beitrag ist wie der Tag selbst Emotion pur.

    • Autor
      Marek 7 Monaten vor

      Ja Nadin, das Wochenende hatte einfach alles. Das ganze Event war wie ein schönes Klassentreffen. Ständig liefen uns bekannte Gesichter über den Weg, einfach nur schön! Ja, und die Stadionrunde im Cantian wird unvergessen bleiben. Erst hatte ich kurz geflucht, dass wir da nochmal rum mussten, aber dann habe ich gemerkt, dass die Idee einfach ziemlich genial ist und die unglaubliche Dramatik noch etwas steigert 🙂 Und wenn man mit seinem Bruder die letzten Meter ins Ziel zusammen laufen kann: einen schöneren Abschluss dieses Laufes kann ich mir nicht vorstellen. Danke für die Unterstützung!

  11. Henrik 7 Monaten vor

    Jetzt habe ich mich dabei ertappt, den Bericht SCHON WIEDER komplett durchgelesen zu haben.

    • Autor
      Marek 7 Monaten vor

      Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein! Sind wir schon gemeldet für 2017?

  12. RadlermitBlaster 3 Monaten vor

    Klasse Bericht! Da kann man fast mitfühlen. Ich bin der, der Henrik mit Musik begleitet hat.
    Hab ein 1minütiges Video gemacht(124MB) von deinem Runners High. Bei Interesse könnt ihr mich gerne anschreiben, dann schick ich euch das. Weiter so! Ihr seit Klasse!
    Sportliche Grüße
    Armin

    • Autor
      Marek 3 Monaten vor

      Armin, jag‘ das Ding über die Leitung zu uns! Danke fürs Lesen und die Unterstützung!

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