Zu zweit läuft's besser.

Ein Lavastrom voller Emotionen

Ein Lavastrom voller Emotionen
14. Mai 2019 Henrik

Freitagabend, 21:00 Uhr Ortszeit auf La Palma. Der Triathlet und ich stehen staunend auf dem Gipfel des Roque de los Muchachos und sehen der abtauchenden Sonne zu. Dieses Szenario spektakulär zu nennen wäre eine Untertreibung. Es sind noch 9 Stunden bis zum Start des Transvulcania Supermarathons, der uns am Samstag wieder zu diesem Spot führen wird. 52,2 Km und 3.900 Höhenmeter werden wir dann bereits hinter uns gebracht haben. Sicherlich deutlich schneller als im Vorjahr. Dass bei einem Ultramarathon -gerade bei diesem speziellen- Erwartungen und Wirklichkeit selten zusammenpassen, gehört wohl zu unserem Sport dazu. Auch dieser Transvulcania wartete wieder mit einer Geschichte auf, wie sie kein Drehbuch hätte besser schreiben können.

Zu dritt reiste das Team Forstenrieder Park am Mittwoch auf die „Isla Bonita“. Verstärkung bekamen der Triathlet und ich diesmal von Tobias aka „der Philosoph“, ein erfahrener Ultraläufer und Trailrunner aus München. Zum Glück ahnte er noch nicht, worauf er sich mit uns eingelassen hatte. Noch am Mittwochabend drehten wir nach dem Checkin in unserem Ferienhaus eine Akklimatisierungsrunde auf den Montaña de la Breña. Es war immer noch so heiß, dass der Schweiß in Strömen floss. Unschwer vorherzusagen, dass sich das Wetter bis zum Rennsamstag kaum ändern würde. Die Vokabel „Hitzeschlacht“ wurde mehrmals bemüht.

Der Donnerstag war eigentlich für einen Streckencheck ab Roque de los Muchachos vorgesehen. Tobi schlug jedoch am Morgen einen Weg im Norden der Insel ab Barlovento vor – eine geniale Idee, wie sich später herausstellen sollte. Vielleicht waren die etwa 1.000 Höhenmeter zuviel des Guten angesichts des bevorstehenden Rennens, aber die Route auf der GR130 entschädigte für die Anstrengungen. Wunderschöne Küstentrails mit atemberaubenden Ausblicken auf die Steilküste bis zum imposanten Pico del Teide auf Teneriffa motivierten uns zu zahlreichen Fotostopps. Der Weg führt bis nach Santo Domingo, aber 29 Km wollten wir uns nicht antun. Wir schlugen uns bis El Tablado durch, kehrten dort in der bezaubernden Bar „La Garza“ ein, futterten Tapas, tranken ein Finisherbier und warteten auf das Taxi, das uns zurück nach Barlovento kutschierte. Ein perfekter Tag!

Wenigstens einen Tag vor dem großen Wettkampf ließen wir die Laufschuhe im Schrank. Da die Startnummernausgabe und Messe nur noch in Los Llanos stattfanden, steuerten wir den Citroen auf die Westseite der Insel. Der ganze Ort war schon in Partystimmung, während der Zielbereich aufgebaut wurde. Wir konnten schon erahnen, was hier am Samstag abgehen würde. Beim Checkin reichte mir die Helferin die Startnummer 1000. Ich freute mich wie ein kleines Kind. Was sollte da noch schiefgehen am Samstag? Ein Badestopp in Puerto de Tazacorte durfte nicht fehlen. So konnten wir dem Tobi den legendären Römerweg zeigen, natürlich aus der Drohnenperspektive. Dieser 330 Höhenmeter lange Abstieg an der Steilküste läutet das Finale der Ultras ein, bevor es auf die letzten 5 Km hoch nach Los Llanos zum Ziel der Träume geht.

Noch nicht mal der Hahn krähte um 2:30 Uhr, als wir uns nach 3h Schlaf aus dem Bett schälten, um in den sehr langen Tag zu starten. Die Ultramarathonis werden um Punkt 6:00 Uhr am Faro de Funcaliente auf die Reise geschickt. Vom Veranstaltungshotel in Los Cancajos gibt es einen komfortablen Busshuttle zum Start – perfekt für uns. Am Leuchtturm war es wesentlich wärmer und weniger windig als im Vorjahr. Ich verwarf meinen Plan, mit der gefüllten Trinkblase loszulaufen, da diese leckte. Soweit zum Thema Equipmenttest vor dem Rennen. Wir trafen den Kersten, der es an diesem Tag leider nicht über El Pilar hinaus schaffte, und reihten uns ziemlich weit vorne in die Startaufstellung. Der Check der Pflichtausrüstung war eher lachhaft. Überhaupt, dass beim Transvulcania nicht mal eine Jacke vorgeschrieben ist, ist erstaunlich. Auf das Feuerwerk verzichtete man in diesem Jahr aus Umweltschutzgründen. Das tat der bombastischen Stimmung am Faro keine Abbruch. Die aufgescheuchte Menge wollte jetzt endlich losrennen. TRES, DOS, UNO, Arrrrrrrrrrrrrriba! Und schon waren wir mittendrin.

Die Lichterschlange bewegt sich etwa 2 Kilometer langsam die Straße hoch, bevor es auf den ersten Singletrail geht. Stau ist hier unvermeidlich. Tobi setzte sich gleich nach vorne ab, während ich mit meiner Stirnlampe und der Triathlet mit seiner Uhr kämpfte. Die Lampe gab keinen Mucks mehr von sich. Also musste es auch ohne gehen. Ich schmarotzte mich immer hinter einen anderen Läufer und hob die Füße, um nicht gleich nach wenigen Meter zu stürzen. Zum Glück war es bereits am ersten Meilenstein in Los Canarios schon hell genug. Tobi sah ich zum vorerst letzten Mal an der Rampe vor Los Canarios. Den Triathleten vermutete ich nur knapp hinter mir. Im Trailrunner-Dorf Los Canarios sind die Namen der bisherigen Sieger des Transvulcanias in Stein gehauen. Leider hat man beim Rennen keine Zeit, diesen hier zu huldigen. Schnell die beiden Flaschen aufgefüllt und weiter hoch ging es.

Ein sehr schöner Teil der Strecke folgt nun im Sonnenaufgang bis zum zweiten Checkpoint bei Km 16,5. Das Feld hatte sich etwas entzerrt, trotzdem war es weiterhin gut gefüllt. Die Stöcke durften jetzt benutzt werden und waren eine Hilfe beim Aufstieg. Bis El Pilar bei Km 24 waren schon mehr als 2.000 Höhenmeter zu bewältigen. Dazu noch im tiefen Vulkansand. Der Cut-off von 5h ist ziemlich tough und bedeutet für mehrere hundert Starter das vorzeitige Ende des Rennens. Für uns kein Hindernis, aber zuviel trödeln sollte man nicht. Wir wollten unbedingt vor 10:00 Uhr durch sein, um nicht wie im Vorjahr auf die langsamen Marathonis aufzulaufen. Als ich kontrolliert nach El Pilar runterlief, standen 3:40h auf der Uhr. Am Verpflegungspunkt traf ich Tobi wieder. Er hatte einen blutenden Finger? Aber Sekunden später machte er sich mit einem „Wir sehen uns!“ wieder auf. Wow, ich sah in seinen Augen, dass er fest entschlossen war. Zeigte uns der Routinier heute, wie Ultra geht? Zu diesem Zeitpunkt erschien mir alles möglich. Das Rennen hatte noch gar nicht richtig angefangen. Aus dem Startblock des Marathons erblickte ich den Berliner Maik, der auch den Transalpine-Run 2018 lief. Der Triathlet war noch nicht eingetroffen, also bat ich Maik, ihm kurz Bescheid zu geben, dass ich schon durch sei. Danke, Kollege!

Direkt nach El Pilar traf dann der Triathlet ein und wir liefen die paar Kilometer zusammen bis Reventón. Recht einsam und schön schattig war es auf dem flachen Waldweg. Wir merkten nicht, dass wir Tobi überholten, der sich für ein paar Minuten ins Gebüsch zurückgezogen hatte. Diesen Abschnitt sollte man zur Erholung nutzen, denn ab Reventon geht es wieder kräftig nach oben. Der Triathlet war nun auf und davon, ich versuchte erst gar nicht, ihm zu folgen. Schon auf der ersten Rampe schossen die beiden führenden Marathonis vorbei, die um 10:00 Uhr in El Pilar auf die Strecke geschickt wurden. Als wir den Wald verließen, stand zum ersten Mal die Sonne auf dem Weg und das fühlte sich nicht gut an. Nach einem weiteren Kilometer setzte ich mich schon den Wegesrand und registrierte, wie die Energie aus dem Körper wich. Maik kam vorbei und machte mir Mut. Der Kampf mit der Hitze begann und sollte kein gutes Ende nehmen.

Ich ging langsam, aber stetig hoch, gefühlt wurde jeder Schritt anstrengender. Aber noch „lief“ es irgendwie. Zwischen Reventón und dem VP Pico de la Nieve bei Km 42,2 gibt es noch bei etwa Km 37 eine behelfsmäßige Wasserstation, die ich sehr herbeisehnte. Dort sagte man mir, dass es „nur noch 5 Kilometer“ bis zum großen Checkpoint seien. Ich saß auf der Bank in der Sonne und dachte an die 700 Höhenmeter auf den besagten 5 Kilometern. Der Weg zum Roque schien mir noch unendlich weit. Trotzdem schlug ich mich durch. Auch, weil ab und zu die Seite des Kamms gewechselt wurde und tatsächlich schattige Stellen kamen. Und weil es zum Checkpoint etwa 100 Höhenmeter runterging, das hatte ich noch gut in Erinnerung. An das „danach“ weigerte ich mich überhaupt zu denken.

Auf dem Pico de la Nieve war der Marathon im Sack, aber wieder keine Eiswürfel, wieder keine Möglichkeit, irgendwie abzukühlen. Ich trank die erste Cola des Tages, haute mir ein weiteres Gel rein und graute mich vor dem Anstieg zum Pico de la Cruz. Man musste vom Stuhl nur nach oben schauen. Ganz langsam staksten alle den Trail hoch. Ich füllte beide Wasserflaschen auf und reihte mich ein. Drei oder vier Pausen brauchte es, um überhaupt zum Zaun zu kommen, an dem es steil nach oben geht. Die Sonne brannte und die ersten Läufer kamen uns entgegen, die sich den Aufstieg nicht mehr zutrauten. Das ist schon richtig fies, du schaust nach oben und siehst diese Schlange von Menschen, mental war das jetzt ganz schwierig. Aber ich nahm den Kampf zumindest an. Soooo furchtbar schlecht lag ich ja nicht, nach 6,5h wurde die Marathonmarke gezeitet. Es überholten zwar viele, aber das waren größtenteils Marathonis mit grüner Startnummer. Wo würden die beiden Teampartner wohl sein?

Bis zum VP am Pico de la Cruz vergingen fast 90 Minuten. Für 5 Kilometer. Mehr muss man wohl nicht sagen. Gefühlt eine Ewigkeit. Hier standen zumindest zwei Helfer mit Wasser, das man sich über den Kopf kippen lassen konnte. Es half leider immer nur für ein paar Minuten. Weitere 5 Km war der Roque de los Muchachos noch entfernt. Ab dem vorletzten Anstieg, den ich mangels Erinnerung schon für den letzten hielt, gab es wieder Stockverbot und das machte die Sache nicht einfacher. Mein Magen begann zu arbeiten. Durch die Nase „lief“ nichts mehr bei mir, was ein sicheres Zeichen dafür ist, dass der Stoffwechsel nicht mehr funktioniert. Ich schwitzte viel zu wenig und mir wurde zudem abwechselnd kalt und heiß. 3.600 Höhenmeter waren gelaufen, da gehen doch die 200 letzten auch noch? Alle 50 Meter saß ich wieder am Rand und war fertig mit der Welt. Irgendwie da hoch kommen, dann…

Das Foto auf der Zeitmatte spricht Bände. 75 Minuten für 4 Kilometer. Aber ich war da. Das Zelt auf dem Gipfel war leider kein schöner Ort, um mich zu erholen. Furchtbar eng und laut. ich ließ mich auf einer Bank nieder und wartete. Worauf? Keine Ahnung. Ich wollte nichts essen oder trinken, so übel war mir. Die Augen wurden schwer. Das war es dann wohl. In der Nachbetrachtung völlig bekloppt – nach 9:13h bei Km 51,8 ist nicht so übel. Selbst wenn man sich hier eine halbe Stunde Erholung gönnt, liegt man noch im vorderen Drittel des Feldes. Aber wer dieses Übelkeitsgefühl kennt, weiß auch, dass man kaum zu klaren Gedanken fähig ist. Nur wie hört man eigentlich auf? Wem muss ich bescheidgeben? Nun saß ich heulend da und versank im Selbstmitleid. Hatte da gerade jemand meinen Namen gerufen? Der Tobi hatte gerade am Roque eingecheckt und war genauso erstaunt, mich zu sehen wie ich ihn.

„Was machst du denn hier?“

(Eine geistreichere Frage konnte ich nicht formulieren.)

„Ich kämpfe ums Überleben.“

Ein Funken Hoffnung kehrte zurück. Er hatte ähnliche Symptome, erholte sich aber schnell wieder, während es mir weiterhin exakt so ging wie beim Eintreffen vor 25 Minuten. Er füllte mein Wasser auf und traf die einzig richtige Entscheidung: bloß raus aus diesem Zelt. Wir gingen ein paar Meter zusammen, dann griff ich zum äußersten Mittel und kotzte das Melonenwasser auf den Berg. Auch das kostete noch mal viel Überwindung. Der Magen war dann leer. Was sollte da auch drin gewesen sein? Ich hatte ja kaum was Festes gegessen. Es ging nun etwas besser, zumindest das Übelkeitsgefühl war nicht mehr so präsent. Ich sah Tobi immer wieder dank seines markanten Huts etwa 200 Meter vor mir laufen. Ja, er lief.  Ich fing mich jetzt etwas und startete den Downhill. 2.500 Höhenmeter runter bis auf Meereshöhe in Tazacorte. Ein wenig irre ist diese Streckenführung schon. Kälter wurde es nicht, aber dafür waldiger und damit stellenweise schattiger.

Ich hatte nicht damit gerechnet, so schnell wieder auf den Tobi zu treffen. Nach weiteren 5 Kilometern war ich wieder aufgelaufen. Er war jetzt endgültig demoralisiert und wollte aufhören. Schwindel, kalt, warm – ziemlich sicher ein Hitzschlag. So richtig wieder in die Gänge gekommen war er nach dem Roque nicht mehr. Wir setzten und gemeinsam und es hatte etwas Tröstliches, dass wir nicht allein waren. Jetzt traf ich die Entscheidung, bei ihm zu bleiben. Ohne ihn wäre ich wohl gar nicht hier. Vielleicht hätte ich mich weiter erholt und noch zügig runterlaufen können, vielleicht auch nicht. Was spielte es schon für eine Rolle, ob wir nach 12, 13 oder 14 Stunden ankommen? Der nächste VP am Torre del Time bei Km 61,7 war sehr weit. Aber ich erinnerte mich, dass ich im letzten Jahr dort Abkühlung bekam. Tobi teilte meinen wiederkehrenden Optimismus verständlicherweise noch nicht. Also schrieb ich dem Triathleten eine Nachricht -er war inzwischen im nach unfassbaren 10:59h im Ziel- und übernahm die Führung.

2,5h für 10 Kilometer abwärts. Mehr muss man wohl nicht sagen. Aber auf den Stühlen am VP kehrten die Lebensgeister zurück. Es gab Eiswürfel! Ja! Wir steckten uns die unter den Rucksack und ins Shirt. Ich zog sogar die Ärmlinge wieder an, um diese nasszumachen. Jetzt war ich mir sicher, dass wir das schaffen werden. Im Magen war zwar immer noch ein großes Loch, aber die Beine fühlten sich noch gut an. 11 Km bis zum Ziel. Es gab noch inoffizielle VP von den Einheimischen, die uns alle anfeuerten und halfen, wo es nur ging. Ich mag diesen Streckenabschnitt sehr gern. Auf der Strecke des Vertical K ging es nun runter. Geschenkt gibt es hier aber nichts. Der Weg ist richtig giftig. Bis zum Einstieg auf den Römerweg hielten wir noch einmal länger an. Von oben sieht man die Zielgerade von Los Llanos. Tobi zählte die Höhenmeter nun stetig runter, die mathematische Sicherheit gab ihm Kraft. Man konnte aber auch mit dem bloßen Auge sehen, dass wir mit jeder Serpentine Puerto de Tazacorte näherkamen. Die Marathonis finishen hier und so einige flitzten noch vorbei.

Die Stimmung in PdT war immer noch großartig. Eigentlich hatten wir beschlossen, uns in voller Montur unter die Stranddusche zu stellen, aber der Veranstalter hatte eine Monsundusche aufgebaut. Wir sammelten uns nochmal für den letzten Akt. Sogar etwas Festes zu essen nahm der Magen wieder an. Ich ermunterte den Tobi zum Aufbruch, da um 21:00 Uhr der Shuttlebus im Ziel abfuhr. Wir walkten zügig durch das Flussbett und die letzten 350 Höhenmeter hoch. Warum dieses Stück unbedingt sein muss und das Ziel nicht auch am Meer sein kann, so ganz hat sich mir das noch nicht erschlossen. Einmal musste ich noch anhalten, um Luft zu holen, ein letztes Mal Wasser über den Kopf. Ich erinnerte mich an die Stellen, wo ich im letzten Jahr gesessen hatte. Der blaue Teppich baute sich vor uns auf und wir bogen auf die Zielgerade. Die ist mehr als einen Kilometer lang, zu früh sollte man also nicht zum Sprint ansetzen. Und so skurril es ist, die Beine wollen auf einmal wieder. Um diese Zeit ist es längst nicht mehr voll, aber jede Kinderhand zum Abklatschen nahmen wir mit und saugten alle Gratulationsbekundungen auf. Vierzehn Stunden, sechsunddreißig Minuten. Finisher wir waren.

Was war das wieder für ein verrückter Tag.

Den Shuttlebus haben wir locker geschafft. Wieder mal lagen die Glücksgefühle und die Schmerzen eng beieinander. Was ich hätte bessermachen müssen? Irgendwie ist mir das gerade egal. Mit den Gedanken bin ich noch eine ganze Weile auf dem Roque de los Muchachos, während die Sonne abtaucht. Für ein paar Tage hatten wir alle ungeheuer klare Sicht. Wenn wir nur diese Momente mit nach Hause nehmen, dann war die Transvulcania wieder eine wertvolle Erfahrung.

3 Kommentare

  1. Marek Neumann 5 Tagen vor

    Das erinnert mich so sehr an unseren Mauerweg. Diese ätzende Übelkeit, durch die man keinen klaren Gedanken mehr fassen kann. Und dann diese Hitze! Diese irre Strecke! Dieser Sand! „Heult nicht rum!“ Man kann sich solche Situationen immer nur schwer vorstellen, wenn man sie nicht selbst erlebt hat. Wenn der Körper einem klipp und klar signalisiert: bis hierhin und nicht weiter. Und doch habt ihr euch da durchgebissen. Das ist so toll, wenn man das gemeinsam schafft. Der TRV ist schon irgendwie unmenschlich. Ich weiß nicht, ob ich mir das jemals antun werde 🙂 WAHNSINN!

  2. Bianca Meyer 5 Tagen vor

    TOLLER Bericht und meine ganz tiefe Verneigung!!!

  3. Tobias, der Philosoph 5 Tagen vor

    Super in Worte gefasst, diesen irren Tag. Ich hab alles nochmal im Zeitraffer nacherlebt.

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