Zu zweit läuft's besser.

Ikea, Intervalle und wieder Ikea

Ikea, Intervalle und wieder Ikea
4. Oktober 2010 Marek

Trainingstagebuch oder doch Wettkampfbericht? Gar nicht so einfach, das letzte Wochenende aus sportlicher Sicht zu kategorisieren. In Anbetracht der Tatsache, dass die kommenden 2 Wochenend-Sonntage für Wettkämpfe eingeplant sind, lohnt es sich folglich, ein wenig dafür zu trainieren. Gesagt, getan. Freitag abend drehte ich eine einsame Runde in der Dunkelheit der Berliner Vorstädte. Ein Läufer ist mir dabei noch nicht begegnet. Samstag begann dann der erste „Wettkampf“. Schuhregal und Kommode für unseren Flur waren auf dem Kassenbon des Ikea-Marktes unseres Vertrauens vermerkt. Inkl. Frühstück und Mittagessen versteht sich. Lohnt sich ja sonst nicht. Der gesamte Abend wurde dann für den Kommodenaufbau benötigt. Sonntag wollte ich dann früh in den Tag laufen, aber die lieben Kids machten mir einen Strich durch die Rechnung. Also spontan umgeplant und am Vormittag ein Intervalltraining eingeschoben („geht ja schneller“). Gefühlt sehr nahe an der Kotzgrenze sahen die Zeiten am Ende der 6x1000m aber doch recht vielversprechend aus. Geduscht, Mittagessen und pünktlich um 13 Uhr waren wir wieder vor Ort – richtig, beim schwedischen Einrichtungshaus. Dieses Mal sollte es ein Sofa sein. Auch hier war eine längere Entscheidungsfindung notwendig. Resultat: 7 Pakete, die nicht mal ansatzweise in unseren Kombi reinpaßten. Zum Glück haben wir es jetzt nicht mehr weit nach Hause, so dass drei entspannte Fahrten unseren Einkauf ans Ziel brachten. Man bemerke: 5,5% Solidaritätszu-äh-abschlag gab es am Tag der Deutschen Einheit. Und das Sofa war schneller aufgebaut als die Kommode. Mal sehen, was nach diesem Wettkampf-Wochenende noch unterhalb der Woche so geht. Ikea jedenfalls nicht. Soviel steht fest.

1 Kommentar

  1. Henrik 7 Jahren vor

    Das passt ja sehr schön. Ikea=Belastungsphase, Intervall=Entlastungsphase. Die Zeiten sind ja mehr als vielversprechend. Da läufst du dem Baumann ja wieder weg!

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