Zu zweit läuft's besser.

Regenschlacht im Grünauer Forst

Regenschlacht im Grünauer Forst
26. Mai 2013 Marek

Grünauer Forst 2013 - war das nass!Erstens kommt es immer anders und zweitens als man denkt. Das traf perfekt auf auf die nunmehr 3. Auflage der „Nacht im Grünauer Forst“ zu, die wieder vom Eichwalder Verein Kind und Kegel zusammen mit Helmut Winter organisiert wurde. 2011 und 2012 hatten wir eitel Sonnenschein und dieses Jahr wurde der Termin extra um zwei Wochen in Richtung Sommer verschoben, um den Wettergott nicht arg bitten zu müssen. Doch alles Hoffen und Bangen half nichts. Während es am Freitag noch trocken blieb, begann pünktlich am Samstagmorgen der Regen und er sollte bis zum Abend weder nachlassen noch aufhören. Das schlechte Wetter schlug sich auch in den Teilnehmerzahlen nieder, obwohl der Schülerlauf um 18:20 mit ca. 150 von 180 gemeldeten Startern trotzdem überraschend gut ausgelastet war. Die „Grünauer Meile“ scheint ein sehr erfolgreiches Konzept zu sein, um die Schüler zum Laufen zu bewegen. 150,- für die Klassenkasse motivieren da zusätzlich. Als es um 19Uhr zum Hauptlauf über 5k und 10k ging, waren die meisten aber schon im trockenen Zelt verschwunden. Henrik war auch über die 10k gemeldet, entschied sich aber nach einer Streckenvisite vernünftigerweise gegen einen Start. „Strongman-Like“ stand das Wasser durch den Dauerregen bereits auf den Waldwegen, oft ohne jede Ausweichmöglichkeit auf die Seite. Da er heute in Rostock auch laufen wollte, hätte das Ganze wohl mehr geschadet als genutzt.

Ich hatte mich so auf den Lauf gefreut und wollte die Strecke nun wenigstens mit Anstand über die Bühne bringen. Gerald war mit Familie unerschütterlich und wir traten gemeinsam an die durchweichte Startlinie. Das Starterfeld war übersichtlich. Jonas Engler vom OSC Berlin stand bereits vorher als Sieger fest und holte sich damit den dritten Triumph in Folge. Zum erneuten Streckenrekord von seinen 32:19 in 2012 fehlten dann aber am Ende ca. 45s. Bei diesen scheußlichen Bedingungen aber nimmer noch eine irre Zeit! Ich kämpfte mich ziemlich allein durch die Wassermassen, „Augen zu und durch“ hieß die Parole – anders war es auch kaum machbar. Die Wendemarke passierte ich bei ca. 19min und verlor auf der zweiten Runde noch eine gute Minute, so dass ich bei 39:10 als 2. ins Ziel stolperte. Für mein dünnes Training in den letzten Wochen war ich unter diesen widrigen Umständen sehr zufrieden. Gerald schlitterte den 3. Platz gekonnt ins Ziel und konnte sich über ein neues Weißbierglas freuen. Dann machten wir uns im Eilschritt davon, um aus den durchnässten Klamotten herauszukommen und das Champions League-Finale zu verfolgen. Insgesamt sehr schade für die Veranstaltung, die bei gutem Wetter einen vollen Erfolg verdient gehabt hätte. Die Organisatoren zeigten unermüdlichen Einsatz und konntem einem schon sehr leid tun. Aber was will man machen. Denn erstens kommt es immer anders…ach lassen wir das.

6 Kommentare

  1. der Regen konnte uns nichts anhaben, wir sind (fast) vollständig angetreten und die Kinder waren begeistert, haben noch die ganze Rückfahrt ihre und unsere Läufe analysiert und besprochen 😉

  2. Henrik 4 Jahren vor

    War selten so fertig nach einem Lauf ohne gelaufen zu sein. Ich erkläre euch hiermit nachträglich zu Strongmännern!

  3. Hannelore Lange 4 Jahren vor

    Prima Marek, bei so schlechtem Wetter ein schöner 2. Platz !

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