Zu zweit läuft's besser.

Post-Marathon-Symptome

Post-Marathon-Symptome
5. Oktober 2012 Henrik

Der Berlin Marathon liegt noch keine Woche hinter uns. Wir sind nach wie vor froh über das Ergebnis und auch darüber, mal die Füße stillzuhalten und uns wieder auf andere Dinge zu konzentrieren (Familie, Oktoberfest und Arbeit, in dieser Reihenfolge). Und doch: es juckt schon wieder beachtlich in den Beinen. Wie ist es uns in der Woche Eins nach dem Saisonhöhepunkt ergangen?

Erkältung und so:
Es ist wohl unvermeidlich. Das Immunsystem hat beim Wettkampf derart gelitten, dass es ca. zwei Wochen nur auf Sparflamme arbeitet (mancher Experte spricht sogar von vier Wochen). Gleich am Montag hat mich die Erkältung erwischt. Man muss wohl nur eine größere Menge von Menschen anschauen und der berühmte fast-tödliche Männerschnupfen ist da. Aber besser jetzt als vorher. Grauenhaft muss es sein, den Marathon deshalb absagen zu müssen.

Sport auf Sparflamme:
Bis Mittwoch war schnellere Bewegung dank schwerer Beine auch nicht vorstellbar. Aber danach die Herbstläufer bei schönstem Altweibersommerwetter anzuschauen, ist nicht so ganz einfach. Zwei Wochen habe ich Laufverbot bekommen. Ein Marathon fügt der Muskulatur erhebliche Schäden zu. Fängt man zu früh wieder an, ist die Verletzungsgefahr hoch. Im letzten Jahr habe ich mich eine Woche nach dem Marathon beim 10 Km-Lauf in Anzing abgeschossen. Wir lernen ja aus Dummheiten. In der nächsten Woche ist immerhin wieder Stabi- und Krafttraining erlaubt. Schwimmen und Crosstrainer drängen sich auch langsam auf.

Nachberichterstattung:
Inzwischen sind alle Fotos vom Sonntag durch den offiziellen Fotodienstleister identifiziert. Wie haltet ihr es, ladet ihr euch die Fotos runter, auch zu den abenteuerlichen Preisen? Für die Berlin-Fotos sind immerhin 50 EUR fällig, will man alle seine Bilder elektrisch haben. Unsere Schnappschüsse gefallen mir sehr gut, also werden wir wohl schwach werden und unsere Kanäle damit versorgen. Gestern hat auch der Timekiller seinen lesenswerten Berlin-Bericht veröffentlicht.

Fabulieren über die nächsten Ziele:
Marek hat bereits vor dem Marathon den Müggelsee-Halbmarathon in seinen Kalender geschrieben. Am 21.10. werden drei Wochen vergangen sein. Das ist nicht viel, um die Bestzeit anzugreifen. Ich überlege, am gleichen Tag beim Zehner in Germering anzutreten und mich der 40 Minuten-Schallmauer weiter zu nähern. Langfristig schwebt uns auch einiges vor. Die Anmeldung für Berlin 2013 ist bereits ausgemachte Sache. Für das Frühjahr stehen bei Marek der OEM und bei mir der Transgrancanaria mit Bleistift im Kalender.

Und dann kommt am 18.11. ja noch die Running Twins & Team World Vision Marathonstaffel, auch die wir uns ganz besonders freuen. Am Wochenende sollen noch die Anmeldebestätigungen rausgehen. Also es gibt genug zu tun, ohne selbst zu laufen. In der ersten Woche danach.

3 Kommentare

  1. LocalZeroLars 5 Jahren vor

    Henrik, „Nach dem Marathon ist vor dem Marathon“. War doch schon immer so, das lässt einen ja nur schwer wieder los 🙂

    Also: Füße stillhalten. Fotos bestellen (mach ich auch oft). In Germering die 39:59 laufen (hab ich schon mal geschafft und lag danach erst mal fünf Minuten auf der örtlichen Tartanbahn).

    Und dann beginnt spätestens in Starnberg die Vorbereitung für 2013 😉

    Viele Grüße
    Lars

  2. M a r e k 5 Jahren vor

    Nicht zu vergessen: die Running Company Success Story schreiben 🙂 Zwei Wochen nicht laufen ist schon hart, das werde ich nicht durchhalten, wie ich mich kenne. Hängt natürlich auch davon ab, ob mich die Erkältung noch erwischt. Und die Marathonplanung für das Frühjahr ist noch lange nicht abgeschlossen. Wenn überhaupt Marathon, evtl. erstmal wieder auf die kürzeren Distanzen stürzen.

  3. Andreas 5 Jahren vor

    Die sauteuren Bilder habe ich auch schon mal bestellt, mich aber meist zurückgehalten. Erkältung und Muskelkater vergeht, Stolz bleibt 😉 Und neue Ziele habt ihr ja reichlich… Freue mich schon auf die Marathon-Staffel mit euch!

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