Zu zweit läuft's besser.

Die Firma läuft

Die Firma läuft
30. August 2013 Marek

Vor dem StartJa die Firmenläufe. Ein Phänomen. Die Teilnehmer- und Wachstumszahlen sind immer wieder erstaunlich. Die B2Run-Laufserie, die mittlerweile in allen größeren Städten in Deutschland stattfindet, ist fester Bestandteil dieser jährlich wiederkehrenden Firmenlauf-Tradition. Nachdem meine sportlichen Kollegen so erfolgreich bei der Berliner Teamstaffel Ende Mai waren, habe ich die ausgeschütteten Endorphine nach dem Lauf eiskalt genutzt, um alle zur Teilnahme am B2Run zu „verpflichten“. Stolze 15 waren dann schnell gemeldet, von denen letztendlich 13 am Start standen und auch am Ende die Ziellinie auf der blauen Bahn im Olympiastadion überquerten.

Ich hatte den Lauf von 2012 noch in Erinnerung, wo ich in der Männerwertung einen respektablen 18. Platz erreichte. Das sollte mir dieses Jahr nicht gelingen. Der Gesamteindruck war diesmal durchweg positiv, kleinere „Bugs“ in der Organisation (z.B. fehlende Aufkleber bei der Taschenabgabe) schienen adressiert worden zu sein. Das Startprocedere war durchweg entspannt, eine Aufteilung des vorderen Durchstarterblocks und ein zeitversetzter Start der hinteren Blöcke haben hier wohl dazu beigetragen. Vor dem Start war noch genug Zeit für einen Plausch, Florian nahm das Event als Berlin-Pendler gerne mit und erzählte mir später noch von den Vorbereitungen des im Oktober in München stattfindenden Bestzeitmarathons. Auch die RUNNING Company-Elite-Läuferinnen Hanna, Bibi und Bianca reihten sich ganz vorne ein. Und das, obwohl es mit dem Veranstalter in München einige Schwierigkeiten gegeben hat. Unsere 5 „Top-Athleten“ gingen ca. 15s nach Frank Henkels Startschuß fast zeitgleich über die Startlinie. Die Strecke ist die ersten 4km alles andere als aufregend und suboptimal zu laufen. Bianca kann ich nach ca. 2km endlich einholen und begrüßen, zu dem Zeitpunkt schienen noch gefühlte 100 Läufer vor mir zu sein. Meine Kollege Carl zieht nach 3km locker an mir vorbei, bekommt dann aber kurz danach Seitenstechen und rennt am Ende 20s nach mir ins Ziel – so wird die interne Wachablösung in der Firma zu meinem Glück erstmal auf nächstes Jahr vertagt. Die Umrundung des Maifeldes und der Einlauf ins Stadion auf der blauen Bahn sind zugegebenermaßen die Highlights des Events. Dass das Ziel diesmal nicht wie im letzten Jahr auf der gegenüberliegenden Seite war und deshalb wohl wieder ca. 200m gefehlt haben – geschenkt.

Mit der Zeit von 21:13 über die 6km bin ich am Ende sehr zufrieden. Nach 3 aufeinanderfolgenden Tagen Tempotraining konnte ich nicht mehr erwarten. Platz 46 hört sich jetzt weniger aufregend an. Viel wichtiger ist aber unsere Team-Platzierung: hier haben wir uns von Rang 21 auf 18 verbessert. Das freut mich persönlich sehr, da unser wöchentliches Training in der Laufgruppe offensichtlich erste Früchte trägt. Ich hoffe, die Laufbegeisterung bleibt auch weiter erhalten. Und wenn solche Firmenläufe dazu ihren Beitrag leisten, dann sei deren Existenzberechtigung hiermit akzeptiert und so sind wir sicher auch 2014 wieder am Start!

6 Kommentare

  1. Henrik 4 Jahren vor

    Das habt ihr toll gemacht! Das ist eine prima Motivation, eine Laufgruppe in der Firma zu haben. Und du darfst ja nach dem Firmen-internen 1. Platz auch weiter Captain bleiben ;).

    • Autor
      Marek 4 Jahren vor

      Hehe, die Wachablösung kann ich aber nicht mehr lange aufschieben fürchte ich 🙂 Aber so leicht gebe ich mich natürlich nicht geschlagen!

  2. Manu 4 Jahren vor

    Super! Toll gemacht! Herzlichen Glückwunsch! Ich war wahrscheinlich bei km 3 als Du bereits im Ziel warst 🙂

    • Autor
      Marek 4 Jahren vor

      Danke Manu! Bei den Massen ist aber auch im Hauptfeld kein Durchkommen mehr möglich!

  3. Andreas 4 Jahren vor

    Glückwunsch! Und wenn du Platz 46 von zigtausend als „weniger aufregend“ bezeichnest, geht es dir offensichtlich gesundheitlich wieder sehr gut 😉 Freut mich, weiter so…

    • Autor
      Marek 4 Jahren vor

      Ja, es geht wieder recht gut. Ich habe zwar nachwievor Probleme nach der Belastung, aber ich hoffe das Problem mit Einlagen in den Griff zu bekommen. Der Countdown für Berlin tickt! Und was die Platzierung angeht: ist sicher nicht schlecht, aber letztes Jahr war ich doch fixer.

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