Zu zweit läuft's besser.

Richtungsentscheidungen

Richtungsentscheidungen
3. September 2015 Henrik

pfeilWir verlassen gerade das Sommerloch. Die Temperaturen der vergangenen Wochen waren nicht so Läufer-freundlich und doch haben wir sie genossen. Ganz untätig waren wir wahrlich nicht, mit dem Swissalpine und den 50 Km in Stockholm habe ich gleich zwei Marathons im Hochsommer absolviert. Marek hat sich nach dem vom Veranstalter verkorksten Strausberg Marathon auf die 10 Km konzentriert. Von der Pleite beim Run & Bike abgesehen, lief es richtig gut für uns. Doch halten wir uns nicht mit Rückblicken auf.

Wie geht es weiter?

LaufengegenLeidenLogoIn etwas mehr als einer Woche versuchen wir uns gemeinsam an einem für uns neuen Format. Beim 6h-Lauf in München wollen wir Kilometer einsammeln und unsere Erfahrungen im Ultra-Bereich erweitern. Die Veranstaltung auf der 1,6 Km-Runde um den Postsportpark in München ist übrigens das erste veganisierte Laufevent Deutschlands. Mark Hofmanns großartige Initiative „Laufen gegen Leiden“ hat den Sechsstundenlauf zum „Kuckuckslauf“ auserkoren und stellt mehr als die Hälfte aller Teilnehmer. Wir freuen uns sehr darauf.

BerlinMarathonLogoDie Sicht auf mögliche Herbstmarathons ist noch trübe. Ihr werdet uns auf jeden Fall am 27.09. in Berlin sehen. Ich werde den Großteil der Strecke im Sightseeing-Modus laufen und Marek hat noch nicht entschieden, ob er in Berlin oder erst drei Wochen später in Magdeburg angreifen wird. Für mich folgt maximal noch spontan ein schneller Straßenmarathon abhängig von der Formkurve. Derzeit sind wir von unseren Bestzeiten vielleicht nicht so weit entfernt wie gefühlt. Aber ein auf Anschlag gelaufener Straßenmarathon braucht eine konzentrierte Vorbereitung. Darauf haben wir gerade nicht so richtig Lust.

tar_logoDa wären wir schon bei der Planung für 2016. Hier wird alles auf unseren Traum ausgerichtet, am Transalpine-Run teilzunehmen. Die Alpenüberquerung in 8 Etappen ist die größte Trailrunning-Herausforderung für Teams überhaupt. Derzeit befindet sich der Tross auf der 6. Etappe. Die Impressionen von der Strecke motivieren, unser Ziel zu verfolgen. Dafür wird das Training anders aussehen als bisher. Eine Station auf dem Weg zum TAR könnte der Transgrancanaria am 05.03.16 sein. Das wird ein ganz neuer Wettkampfkalender!

Auch über das Format unseres Blogs diskutieren wir schon eine Weile und haben einige radikale Änderungen erwogen. Im Gegensatz zu unseren läuferischen Zielen ist uns noch nicht klar, in welche Richtung das gehen wird. Das ist halt die Herausforderung bei Richtungsentscheidungen.

5 Kommentare

  1. Andreas 2 Jahren vor

    Oh, da habt ihr euch ja was vorgenommen für 2016, alle Achtung! Ich drücke euch die Daumen für eine gute Vorbereitung auf den Transalpine-Run und bin jetzt schon gespannt auf den Bericht 😉

    • Ja Andreas, das wird das Prio1 Ziel 2016. Da sind noch viele Fragen offen, aber wir werden alle Hebel in Bewegung setzen, um dabeisein zu können.

  2. Das klingt nach einer interessanten Herausforderung für das nächste Jahr. Die Vorbereitung dafür ist sicher schon allein sehr spannend. Ich halte euch auf jeden Fall für alles die Daumen.

    • Danke Nadin! Ich muss noch ein paar Berge in die Berliner Umgebung verlegen lassen, dann paßt das schon mit den Höhenmetern! Achso, die Berliner Winterlaufserie hat auch einen (fast) alpinen Anstieg im Repertoire 🙂

      • Die Winterlaufserie geistert mir auch durch den Kopf, aber diese Kreise… Na auf jeden Fall bin ich sehr gespannt auch eure Vorbereitung.

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