Zu zweit läuft's besser.

Mit der Staffel ins Läuferglück

Mit der Staffel ins Läuferglück
21. November 2011 Henrik

Die strahlenden Gesichter über die gesamte Veranstaltung hinweg sprachen Bände. Viel Trubel, viel Fachsimpelei an der Strecke, Fotos ohne Ende, perfekte äußere Bedingungen und Läufer, die für das Team alles geben – das kann nur Marathonstaffel sein! Der SCC Berlin hat mit der zweiten dritten Auflage auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin wieder alles richtig gemacht. Und wir waren mit 2 Staffeln mittendrin im Geschehen. Unserer Einladung sind auch andere Blogger samt großen Kameraobjektiven gefolgt, so dass dieses Event wohl das am besten dokumentierte in der Geschichte der Running Twins werden wird. Deshalb müssen wir gar nicht sooooooo viel berichten, mit den Blogs von Nadin, Milosz und Ralf entsteht gerade eine kleine Blogparade.

Unsere Teams hatten wir ja im Vorfeld ausführlich vorgestellt. Bis auf die Reihenfolge in Staffel 2 -Andreas lief statt Bernd die ersten 12,2 km- wurde genau so gelaufen wie geplant. Und nicht nur die Besetzung lief wie geplant, auch meine optimistische Zeitvorgabe (Staffel 1: 2:45-2:55, Staffel 2: 3:05-3:15) wurde getroffen. Dass Mareks Staffel mehr als 2 Minuten schneller als unsere letztjährige Staffel war, zeigt, dass alle mit fulminantem Einsatz in das Rennen gegangen sind. Auch die Platzierung der Staffel „Running Twins 2“ konnte sich sehen lassen. Trotzdem haben wir die Zeiten nicht übermäßig ernst genommen. „Spaß mit kontrolliertem Ehrgeiz“ könnte man wohl als Überschrift wählen. Dazu passt auch, dass nicht alles perfekt lief. So irrte Nadin eine Minute durch die Wechselzone, um Ralf zu finden. Hier können wir die Absprachen, wo genau man wechselt und woran man den anderen erkennt, noch optimieren. Milosz‘ 3D-Kamera wollte nicht so richtig mitfilmen. Aber die Problemchen sorgten eher für Lacher als für Verdruss. Grundsätzlich wurden alle Splits gemessen, denn jeder Läufer hatte einen eigenen Chip. Die Baken standen vor der Wechselzone. Im und am Hangar war zudem kein GPS-Empfang vorhanden, so dass die gemessenen Zeiten tlw. deutlich von den offiziellen Splits in der Ergebnisliste abwichen. Ganz aufklären konnten wir die Unterschiede zwischen „gefühlt gelaufen“ und „offiziell gelaufen“ trotzdem nicht. Immerhin konnten mit Marek und Ralf gleich zwei unserer Läufer „so nebenbei“ ihre persönliche Bestzeit verbessern. Die Idee, in diesem Jahr ein Basislager in einem Teamzelt aufzuschlagen, erwies sich als goldrichtig. Nicht nur, dass wir das schönste und individuellste Teamzeltbanner hatten. Auch die Verpflegung unserer beiden Staffeln konnte so einfach organisiert werden und wir mussten unsere Laufsachen nicht auf dem Boden des Hangars ausbreiten.

Ein Riesen-Dankeschön an unser Unterstützungsteam aus Begleitern und Anfeuerern, besonders an Mareks Frau Britta, die unser Banner in tagelanger Handarbeit genäht hat. Eine rundum gelungene Veranstaltung mit zufriedenen Gesichtern – wir sind Marathonstaffel!

Die nackten Fakten lauten so:

Wir freuen uns schon auf eine Neuauflage in 2012 – vielleicht ja auch mit einigen Teilnehmern, die gerade erst mit dem Laufen angefangen haben? Passend dazu ein Video einer neuen Adidas-Kampagne. „Zum Läufer wird man Schritt für Schritt. Es verlangt Einsicht, Überwindung, Disziplin und immer wieder muss man die alten Gewohnheiten hinter sich lassen. Jeder hat dabei seine ganze eigene Art die Dinge anzugehen. Aber jeder Schritt gibt dem Läufer das einzigartige Gefühl: I am on my way.“ Findet auch Ihr Euren Weg – am besten zur Marathonstaffel mit den Running Twins in 2012!

11 Kommentare

  1. dunkbar 6 Jahren vor

    na da war meine zeit doch irgendwie ganz gut … und wenn ich irgendwann mal wieder trainiere, kommt auch nicht noch einmal ein ziemlich ungewohnter 5km-muskelkater am montag :o).

    vielen dank für organisation und stimmung und bis nächstes jahr!

  2. Andreas 6 Jahren vor

    Glückwunsch an die Running-Twins-Teams, ihr seid ja bärenstarke Zeiten gelaufen! Und Spaß hat es offensichtlich gemacht, das sieht man euch auf den Fotos an.

  3. Grit 6 Jahren vor

    Herzlichen Glückwunsch zum super Ergebnis 🙂 Vor einer Staffel ist man, wie ich finde, immer ganz schön nervös, aber in der Gemeinschaft macht es einfach unglaublich Spaß & man motiviert sich gegenseitig unbewusst zu Topzeiten. Bei uns sind die Bestzeiten auch reihenweihe gepurzelt…
    Es war mir eine Freude euch kurz kennen gelernt zu haben.
    Liebe Grüße & bis bald
    Grit

  4. Laufhannes 6 Jahren vor

    Glückwunsch euch allen! Da habt ihr gut einen rausgehauen 🙂

  5. Was soll man dem noch hinzufügen? Ein Event, an das man sich eine Weile erinnern wird und hoffentlich viele motiviert, 2012 mit uns (wieder) dabeizusein! Merkt euch schonmal den Termin, dann rocken wir Tempelhof aber richtig!

  6. knopf13 6 Jahren vor

    Wow. Tolle Zeiten. Muss ich schon sagen. Ich hatte ja noch zufällig das Glück Nadin vorbeifliegen zu sehen, aber sie war ja schon wieder weg, bevor ich meinen Mund aufbekommen konnte.

    Ich habe allerdings nicht Euer Problem mit den Splitzeiten verstanden. Klar, in der Halle tendierte der GPS-Empfang gegen Null. Die Zeit tickt – zumindest auf meiner FR305 – aber unabhängig vom GPS. 40 Sekunden hat mein Vorläufer in der Wechselzone nach mir suchen müssen. Na ja, ich war auch gerade in eine eifrige Diskussion verwickelt und er war viel zu schnell da.

    Bis zum nächsten Mal dann
    Uwe

    PS: es war bereits die 3. Veranstaltung auf dem Flughafen. Und das Wetter hat immer mitgespielt bisher. Im Gegensatz zu den Jahren davor im Grunewald.

  7. @Uwe: da hast du natürlich recht – die abweichenden Zeiten sind wohl in der Tat auf die suboptimalen Wechsel zurückzuführen – haben eben erst alle auf den Knopf gedrückt, als sie den vorderen abgeklatscht haben. D.h. die Wechselzeit geht dann auf das eigene Zeitkonto. Und die 3. Veranstaltung in THF war es auch – wir waren erst zum zweiten Mal dabei!

  8. Din 6 Jahren vor

    Eine wirklich runde Sache und vielleicht treffen wir uns im kommenden Jahr mit noch mehr eifrigen Läufern.

    @Uwe, na sowas, ich hätte doch kurz gewunken, aber bei all den Leuten hätte ich vermutlich gar nicht gewusst, wohin ich schauen sollte.
    Ich hatte auch noch den Auto-Stopp an und da ging die Uhr ständig an und aus…

    @Grit – ja, das mit der Nervosität kenne ich auch, aber zum Glück wurde mir ja alles ganz Profi-Like erklärt und der Spaß überwiegt dann sowieso immer.

    Ich wäre nur noch für eine große, sichtbare Markierung in der Wechselzone. Manchmal war es so leer, dass man sich finden konnte, aber es gab auch Momente, da schien die komplette Halle gleichzeitig loslaufen zu wollen.

  9. @Nadin: also wenn ich das so gehört habe, wie ihr trainiert, dann frage ich mich eher, wer hier von uns „Profi-Like“ ist 🙂 Und Nervosität ist ja ganz normal bei einem Wettkampf, wenn man nicht nervös ist, dann stimmt was nicht! Spätestens nach dem Startschuß ist die ja aber weg.

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