Zu zweit läuft's besser.

Relax, Take it Easy

Relax, Take it Easy
30. Juni 2012 Marek

Sommerloch oder was? Ja, könnte man so sagen. Der letzte Wettkampf liegt nun zwei Wochen zurück und seitdem habe ich bis auf eine klitzekleine Ausnahme gepflegt die Füßchen hochgelegt. Henrik ist letzten Sonntag noch den Münchener Stadtlauf gelaufen und hat es mir danach gleichgetan. Ich muss sagen, bis jetzt tut mir die Pause sehr gut. Der Akku war doch ordentlich leer nach dem Winter und Frühjahr, dass man sich diese Auszeit einmal gönnen kann. Mit der Erfahrung aus dem letzten Jahr weiß ich: Pause machen heißt nicht unbedingt langsamer werden. Im Gegenteil. Die Erholungsphase kann sogar das Gegenteil bewirken (manche kennen das Stichwort der Superkompensation). Darauf setze ich natürlich voll und ganz! Nichtstun, aber schneller werden. Ihr glaubt es nicht? Ich auch nicht. Aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Nächste Woche gibt es einen langsamen Wiedereinstieg, nicht zuviel, nicht zu schnell. Die Pause hat auch noch einen anderen Mehrwert: man kann in Ruhe die zweite Jahreshälfte durchgehen und sich überlegen, wie man denn mit minimalem Aufwand das Maximale erreichen kann. So hat es bisher immer gut geklappt bei mir. Und diesmal habe ich mich dazu durchgerungen, professionellen Rat zu Hilfe zu nehmen: dank eines schönen Geschenks von Britta kann ich einen 3-monatigen Trainingsplan von der Running Company bekommen. 3 Monate – ein Schelm, wer dabei denkt, das paßt ja genau zum Berlin-Marathon! Bianca Meyer und ihre Running Company wird mich aus der Münchener Ferne dabei unterstützen, die richtige Trainingsmischung zu finden, damit mein Vorhaben, die 3h auf der Marathon-Distanz zu bezwingen, auch klappen kann. Ich bin schon sehr gespannt, zumal ich noch nie nach einem richtigen Plan trainiert habe. Das wird eine schöne Herausforderung. Und die 3h sind jetzt sicher kein Muss-Ziel, wenn es nicht klappen sollte, dann höre ich nicht mit dem Laufen auf. Bestimmt nicht.

2 Kommentare

  1. Henrik 5 Jahren vor

    Mit minimalem Aufwand das Maximum erreichen? Das ist ja Küchenökonomie. Das Ziel ist ehrgeizig, aber machbar, wenn denn keine Verletzung dazwischenkommt. Ich halte die Daumen. Mein Ziel für Berlin lautet ganz bescheiden: sub 3:30h.

  2. Andreas 5 Jahren vor

    Ich drücke die Daumen für dich. Und wenn nichts groß dazwischen kommt, habe ich keine Zweifel, dass du die 3h packst…

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