Zu zweit läuft's besser.

Vollwertig glücklich?

Vollwertig glücklich?
8. August 2011 Henrik

Verletzungstatus will bestimmt niemand mehr hören, also heute mal was ganz Anderes, was auch nur indirekt mit dem Laufen zu tun hat: Was essen wir eigentlich so? Eine banale, aber eminent wichtige Frage, die letztlich und unendlich auch mit über die Performance auf der Laufstrecke entscheidet. Jaja, ich höre schon vor meinem geistigen Ohr die Gegenreden anschwellen… Die Läufer -Sportler wohl generell- sind sich ihrer Ernährung sicher bewusster als der Teil der hiesigen Bevölkerung, der nach dem Prinzip Sport-ist-Mord verfährt. Sport, besser gesagt: Bewegung, ist aber nur eine Komponente eines „gesunden“ Lebenwandels, die zweite ist die Ernährung. In der jüngsten lauffreien Zeit habe ich mich wieder mehr mit dem Thema befasst und eine gewisse Faszination mitgenommen, welchen Irrsinn man auch selbst jahrzehntelang geglaubt (und gegessen) hat. Die Ernährungsschulen kennen ja zig Prinzipien einer „gesunden“ Ernährung, von irgendwelchen Diäten will ich gar nicht anfangen. Letztendlich landet man aber doch immer wieder beim Thema Vollwertkost, was die Eingefleischten gerne mit „VWK“ abkürzen. Es gibt Experten Menschen, die stellen auf Basis jahrelanger Erfahrungen die These auf, dass allein die Umstellung auf Vollwertkost uns immun gegen jegliche sog. Zivilisationskrankheiten (Asthma, Neurodermitis, Unverträglichkeiten, Diabetis…) macht und damit der Komponente Ernährung den größten Anteil am Gesundbleiben einräumen. Es ist schwer zu aktzeptieren, dass der Sport eine gar nicht so große Rolle spielt, wie wir uns das gern einreden. Aber was heißt schon „vollwertig“? Antworten zu allen Fragen der Vollwerternährung gibt das Vollwert-Forum, in dem man wirklich alles zu dem Thema findet. Knapp formuliert: alle Lebensmittel, die möglichst wenig verarbeitet sind. Eine spannende Erkenntnis, dass z.B. die H-Milch als Bestandteil der Nahrung unbrauchbar ist. So ganz kann ich mich mit einer 100% vollwertigen Ernährung noch nicht anfreunden (bei McDonald’s gibt’s doch gerade die Gläser zum Maxi-Menü), aber das Ziel ist das Ziel – nicht nur beim Laufen!

3 Kommentare

  1. Din 6 Jahren vor

    Das mit dem Maxi-Menü-Problem (ist es eins?), kenne ich nur zu gut, nicht nur als Läufer sondern auch als Vegetarier. Zum Glück können ja so ziemlich alle Fastfood Läden mit pflanzlichen Alternativen dienen, die nicht minder ungesund zu sein scheinen, zumindest für meine Sicht auf die Dinge.
    Ich habe meine Ernähung über die letzten Wochen grundlegend umgestellt und auch meine Verletzung hat einen kleinen Fanatismus in mir freigesetzt… Klar, dass da Unmengen von Rohkost auf dem Plan stehen.
    Danke für den Tipp mit dem Forum, da wühle ich mich direkt mal durch.

  2. Autor
    Henrik 6 Jahren vor

    @Din: Schön zu lesen, für was Verletzungspausen so gut sind. Geht mir gerade nicht anders. Viel Erfolg bei der Umstellung deiner Ernährung und lass dich nicht von diesen Gläser-Typen kriegen :).

  3. Andreas 6 Jahren vor

    Ernährung war bisher das Thema, das mich am allerwenigsten in irgendwelchen Laufzeitschriften oder -büchern interessiert hat. Zum einen, weil ich ohnehin im Alltag schon recht gesund esse, zum anderen, weil ich hin und wieder auch gerne „sündige“. Direkt vor den Wettkämpfen wird dann doch recht genau auf die Ernährung geguckt, aber ansonsten lasse ich fünfe gerade sein…

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