Zu zweit läuft's besser.

Im Osten nichts Neues oder: immer noch nicht fit

Im Osten nichts Neues oder: immer noch nicht fit
23. März 2014 Marek

IMAG0491Ruhig ist es geworden um mich in letzter Zeit. Aus sportlicher Sicht lief das Jahr bisher so wie das letzte aufgehört hat: nämlich richtig bescheiden. An Umfängen in den ersten drei Monaten kamen die wenigsten Kilometer zusammen, seit ich mit dem Laufen 2006 ernsthaft begonnen hatte. Auch die sechswöchige Komplettpause seit Dezember hat den Fersenschmerzen nichts anhaben können. Die ersten Gehversuche im Januar und Februar waren nur teilweise von Erfolg gekrönt, so dass an eine gründliche Vorbereitung des geplanten Spreewald-Marathons Ende April partout nicht zu denken war. Den Start über die komplette Distanz habe ich schon gedanklich abgeschrieben. Das Höchste der Gefühle wäre ein Halbmarathon, aber auch der steht auf wackligen Beinen. Immerhin war die letzte Woche ein Hoffnungsschimmer, gute 75km kamen zusammen, auch wenn da keine langen Läufe dabei waren. Beim Laufen selbst habe ich keine Schmerzen mehr, so langsam macht sich die Umstellung auf den Vorfuss bemerkbar. Auch die anfangs noch harten Waden durch die Umgewöhnung auf die Minimalschuhe (Skechers Go Run, Kwiss K-Ruuz, Skechers Bionic, Merell Glove, Five Fingers) gehören mittlerweile der Vergangenheit an.

IMAG0539Meine Vegan-for-Fit-Challenge habe ich letzte Woche erfolgreich abgeschlossen. Die Ernährungsumstellung trägt jetzt sicherlich auch einen Teil dazu bei, dass ich wieder schnell in Form kommen kann. Sicher war das keine ganz einfache Geschichte, aber mich hat das Konzept so überzeugt, dass ich gemeinsam mit Britta erstmal weiter dabei bleiben möchte. IMAG0494Essensmäßig fehlt es mir an gar nichts, im Gegenteil: wir haben in den letzten Wochen mehr Lebensmittel kennengelernt, als all die Jahre zuvor. Ich hätte niemals geglaubt, dass mir Kochen auch Spaß machen kann (wenn das meine Mutti liest…). Wer denkt, das sei kompliziert, irrt ganz gewaltig. Und die Geschmackserlebnisse, die einem all die Jahre durch die „normale“ Ernährung nicht vergönnt waren, geben einem noch mehr Auftrieb, am Ball zu bleiben.

Wettkämpfe habe ich erstmal im Frühjahr nicht weiter eingeplant. Auch wenn es hart ist, Euch allen bei den Bestzeiten zuzuschauen, wäre es mehr als frustrierend, wenn ich meine Erwartungen nicht erfüllen könnte. Frühestens beim Köpenicker Altstadtlauf in drei Wochen oder eben beim Spreewald-Marathon werde ich spontan entscheiden, ob ich mich wieder ins Wettkampfgetümmel stürze und mit Euch das frühlingshafte Wetter genieße. Und wenn es dann weiterhin nicht klappen sollte: so what? Auch diese Phase wird irgendwann vorbei sein. Kein Grund zum Jammern, der Blick ist nach vorne gerichtet.

3 Kommentare

  1. Henrik 4 Jahren vor

    Na das ist doch was Neues. Es geht auf jeden Fall aufwärts. Den Spreewald-HM würde ich aber noch lassen. Die Bestzeiten kommen noch rechtzeitig genug und die Saison ist noch sehr jung.

  2. Andreas 4 Jahren vor

    Marek, ich drücke dir die Daumen, dass es bald wieder richtig abgeht in deinem Training. Aber du hast Recht: Es bringt nichts, es über das Knie zu brechen und den ganzen Tag vor sich hinzufluchen. Solche Phasen gehören dazu und ich kenne keinen Läufer, der bisher nicht mindestens einmal so etwas durchgemacht hätte. 75 Wochen-km habe ich bisher nicht zusammen bekommen, da bist du doch schon recht gut bei der Sache 😉

    • Autor

      Danke Andreas. Im Moment läuft es recht gut, aber ich hatte schon mehrmals das Gefühl „über den Berg“ zu sein und dann hat es doch nicht so funktioniert. Ich bin weiter guter Dinge, dass die erste Jahreshälfte nicht ganz verloren ist und ich noch den einen oder anderen Lauf mitmachen kann.

Antwort hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*