Zu zweit läuft's besser.

Toskanische Frühlingsgefühle

Toskanische Frühlingsgefühle
30. März 2013 Henrik

Wunderschöne ToskanaRelativ spontan habe ich mich entschlossen, doch eine Woche Laufcamp einzuschieben und mit der RUNNING Company Truppe in die Toskana zu fahren. Nach dem Transgrancanaria hatte ich zwei Wochen keinen nennenswerten Lauf absolviert, die Beine artig stillgehalten und Marek das Feld überlassen (was er mit zwei Podestplatzierungen großartig nutzte). Ich wollte es zunächst nicht wahrhaben, aber die Strapazen des Marathons hatten ihre Spuren hinterlassen; die Trainingspause war bitter nötig. So bot sich drei Wochen nach dem Wettkampf die Gelegenheit, das Training bei erträglichen Temperaturen wieder hochzufahren und die Unterstützung der Gruppe zu genießen. Ein wichtiges (Halb-)Marathonziel habe ich ja im Frühjahr nicht. Aber mit dem Köpenicker Altstadtlauf (14.04., 10 Km) und dem Bike & Run (11.05., 100 Km) stehen zwei Läufe an, bei denen wir als Running Twins gut mitmischen wollen. Dafür kann eine Woche intensives Training noch viel wert sein.

Wie läuft so ein Laufcamp eigentlich ab? Bis auf den Anreisetag sind jeden Tag zwei Trainingseinheiten angesetzt, eine am Vormittag und eine am Nachmittag. Am Mittwoch ist Ruhetag. Auf dem Programm stehen ruhige Dauerläufe, lange Dauerläufe und zwei Tempotrainings, eines davon auf der Bahn im Stadion von Cecina. Begleitprogramm während der ganzen Woche: Lauf-ABC, Dehnen und Stabilisierungseinheiten. Letztere stoßen bei Läufern grundsätzlich auf wenig Begeisterung, fallen aber in der Gruppe wesentlich leichter aus. Spaß hat es wieder gemacht, mit den Red Runners zu trainieren. Der Pinienwald von Cecina Mare ist Nationalpark und bietet ein berauschendes Setting für Waldläufe. Der Boden ist weich und sehr angenehm zu belaufen. Laufstrecken sind vermessen und ausgeschildert, kurzum: ein Paradies für Läufer. Ich habe ganz ordentlich mitziehen können, auch wenn der Wiedereinstieg etwas holprig ausfiel und ich es etwas langsamer als erwartet angehen lassen musste. Mit der Schuhwahl lag ich leider etwas daneben, der einzig brauchbare Schuh war der K-ruuz 1.5 von K-Swiss. Mit dem Puma Mobium und dem Brooks PureGrit 2 bin ich noch nicht warmgeworden. Mehr als 130 Km haben wir in den 7 Tagen geschafft. Ganz spurlos geht das nicht in einer Woche an mir vorbei. Aber insgesamt lässt diese Woche hoffen auf gute Wettkämpfe im Frühjahr!

Wer auf den Geschmack gekommen ist: mehr Infos zu den beliebten RUNNING Company Laufcamps gibt es hier. Vielleicht sieht man sich mal in der Toskana, in Livigno oder auf Lanzarote.

3 Kommentare

  1. Wettertechnisch hast du es auf jeden Fall genau richtig abgepasst. Wer hätte schon gedacht, dass wir hier an Ostern im Schnee rumrennen dürfen? Aber die Woche war wahrscheinlich perfekt, damit du wieder gut reinkommst nach deinem kräftezehrenden Marathon auf Gran Canaria. Wir werden die vielen Kilometer noch brauchen!

  2. Andreas 3 Jahren vor

    Ich sehe schon: ihr beide geht top vorbereitet in die neue Saison! Vielleicht sehen wir uns ja in Köpenick beim Altstadtlauf. Ich habe mir zwar gerade etwas mit der Achillessehne eingefangen, aber das wird bis dahin schon wieder…

    • Autor
      Henrik 3 Jahren vor

      Gute Besserung, Andreas. Wäre klasse, sollten wir uns beim Altstadtlauf sehen!

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