Zu zweit läuft's besser.

Transalpine-Run im Kleinformat auf den Azoren

Transalpine-Run im Kleinformat auf den Azoren
1. Oktober 2017 Henrik

30-30-40, auf die einfache Formel kann man den Etappenlauf auf drei Azoreninseln bringen, der am kommenden Wochenende stattfinden wird. Am Freitag etwa 30 Km, am Samstag etwa 30 Km und zum Abschluss am Sonntag folgen nochmal mehr als 40 Km. Das ganze garniert mit einem Höhenprofil, das mir wohl die Schuhe ausziehen wird. 7.183 Höhenmeter sind auf den 3 Etappen zu überwinden, das sind mehr als auf den ersten drei Etappen des Transalpine-Runs. Das „Azores Triangle Adventure“ hat es in sich.

Im Jahr 2014 habe ich den dritten Trail, den Coast-to-Coast-Trail auf Faial schon in die entgegengesetzte Richtung abgelaufen und war geflasht von der Landschaft. Es ist wie ein Rausch, über diese Insel zu laufen. Der Etappenlauf wird eine ganz andere Herausforderung. Das Teilnehmerlimit liegt bei süßen 90 Startern. Mehr sind wohl aus logistischen Gründen nicht möglich, vor allem wegen der Fährüberfahrten. Spannend dürfte das Wetter werden, mit Matsch und Wasser sollte man aber kein Problem haben, Schönwetterlaufen gibt es auf den Azoren in Herbst eher weniger.

Dem Transalpine-Run ist das Azores Triangle Adventure auch deshalb ähnlich, weil es jeden Abend eine gemeinsame Siegerehrung, eine Pastaparty und das Streckenbriefing für den nächsten Tag gibt. Die Massage nicht zu vergessen. Nur schade, dass ich keinen Teampartner habe und die 100 Km allein bewältigen muss ;). Ambititonen? Nicht wirklich. Das Training, insb. die Höhenmeter, ist in den letzten Wochen über sehr kurz gekommen. Letzer werde ich wohl nicht, Erster wohl auch nicht, wo sich die Startnummer 66 dann einsortieren wird, ist überhaupt nicht einzuschätzen. Die local heros werden sicher den Ton angeben.

Ich freue mich riesig auf das Abenteuer dieses Etappenlaufs und werde natürlich berichten, wie es mir auf den 100 Kilometern über die drei Inseln ergangen ist.

2 Kommentare

  1. Marek 3 Wochen vor

    Na, das wird sicher richtig gut werden, zumal dir die Bedingungen dort nicht ganz unbekannt sind. Wer weiß, wie die anderen mit dem Wetter zurechtkommen? Ich denke, eine Top20-Plazierung ist möglich, wenn du es taktisch clever anstellst und nicht schon auf der ersten Insel alles verpulverst. In erster Linie steht dort ja auch das Naturerlebnis im Vordergrund, nicht vergessen bei der Rennerei und Kletterei.

  2. Andreas 2 Wochen vor

    Das wird ja immer extremer bei dir, Henrik 😉 Über 7.000 Höhenmeter… ich glaube, die habe ich in meinem gesamten Leben noch nicht hinter mir. Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß bei diesem Abenteuer!

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