Zu zweit läuft's besser.

TAR-10

TAR-10
25. August 2016 Henrik

Zehn Tage.

Eine Woche Erholung ohne jeden Lauf haben wir uns nach dem Ultralauf auf dem Berliner Mauerweg gegönnt. Erschien im Frühjahr der Termin bis zum Transalpine-Run noch ewig weit weg, steht er nun plötzlich vor der Tür und die Tage verfliegen. Trainingstechnisch ist jetzt kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Ein paar kurze Einheiten für die Schnelligkeit, lockere, nicht unnötig lange Dauerläufe – das Restprogramm ist überschaubar. Wir fühlen uns gut. Berlin hat uns einen ordentlichen Schub Selbstbewusstsein mitgegeben. Nicht mehr, nicht weniger. Der TAR wird eine ganz andere Herausforderung.

Vor gut einem Jahr entstand die Idee, an diesem alpinen Etappenlauf teilzunehmen. So ganz nachvollziehbar ist nicht mehr, wer den Termin in unsere Planung aufgenommen hat. Wir haben eine Roadmap entworfen mit unserer ganz persönlichen #roadtoTAR. Wie das so ist mit Plänen, einige Meilensteine mussten neu justiert werden. Im Großen und Ganzen haben wir diesen Weg der Vorbereitung aber ziemlich gut getroffen. Der Transgrancanaria war ein Fest. Die Läuferkrone des Spreewalds hat sich Marek geschnappt. Auf dem Rennsteig und auf dem Mauerweg lagen wir genau dort, wo wir sein wollten. Dass es mit dem Wings for Life World Run nicht so geklappt hat – Schwamm drüber. Sobald der Startschuss am Sonntag um 10:00 Uhr in Garmisch abgegegen ist, ist das alles Schnee von gestern.

Wir freuen uns wie die kleinen Kinder auf den Lauf, vor allem aber auf die Atmosphäre, die Aussichten, das Teamerlebnis, die Partys, die Berge, ach, auf alles. Wir sind sehr dankbar dafür, dass wir das erleben dürfen. Ein besonderer Mensch in unserem Leben kann leider nicht mehr teilhaben. Wie gerne hätten wir unserer Mutter die Medaille geschenkt und ihr erzählt, was wir erlebt haben. Auf einem der Gipfel werden wir verharren und einen Abschiedsgruß in den Alpenhimmel schicken. Und auch deshalb wird es für uns ein wahrscheinlich unvergessliches Erlebnis.

Am Samstag, 03.09. schalten wir den Liveblog ein und berichten in Schnipseln über die gesamten 8 Tage direkt vom Geschehen.

9,5 Tage.

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